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(pd) Mit dem Frühlingsbeginn findet am 21. März auch der Internationale Tag des Waldes statt. Weltweit wird auf die Wichtigkeit der «grünen Lunge» und deren hohe Bedeutung alsnaher Erholungsraums, für die Biodiversität und als Rohstoffquelle hingewiesen. Gerade in Zeiten von Corona-Einschränkungen kann der Wald unter Einhaltung der Verhaltensregeln einen Freiraum bieten.

«Too precious to lose» (zu wertvoll, um es aufs Spiel zu setzen) ist das Motto des diesjährigen Internationalen Tag des Waldes. Es setzt die wertvolle und unersetzliche Artenvielfalt im Wald in den Mittelpunkt. Mehr als 80 Prozent der auf dem Land vorkommenden Tier- und Pflanzenarten leben in Wäldern.

Weltweit gibt es mehr als 60'000 Waldbaumarten. Neben der Arten- ist die genetische Vielfalt eine wichtige Voraussetzung für die Anpassungen des Ökosystems Wald an den Klimawandel. Zurzeit lässt sich die Vielzahl an Frühblühern in den Wäldern der Region bewundern. Frühling im Wald Veilchen, Huflattich, Buschwindröschen, Lungenkraut und Schlüsselblumen blühen. Bärlauchteppiche bedecken den Waldboden und bescheren einen unverwechselbaren Duft. Die frühen Blumen nutzen das Sonnenlicht, bevor das Blätterdach der Bäume geschlossen ist.

Die Frühlingszeit ist auch die Zeit der jungen Tiere. Bitte nehmen Sie Rücksicht! Bleiben Sie auf den Wegen und geniessen Sie den Wald tagsüber. In der Dämmerung und in der Nacht sind viele Waldtiere aktiv und sollten nicht gestört werden. Der Wald steht allen offen - helfen Sie mit, dass es so bleibt Spazieren, Spielen, Joggen, Velofahren. Entspannen die Batterien neu laden, überschüssige Energie loswerden – alle diese Tätigkeit sind im Wald alleine oder im Kreis der Familie weiterhin erlaubt.

Die Richtlinien des Bundesrats und der kantonalen Behörden gelten auch im Wald: wahren Sie Abstand zu anderen Personen und versammeln Sie sich nicht in Gruppen. Verzichten Sie auf ausgedehnte Picknicks. Sie schaffen damit Raum für andere Menschen. Und Sie helfen Sie mit, dass der Wald auch in den schwierigen Zeiten ein Erholungs- und Gesundheitsraum für alle bleibt! Auch die Freiheit, in den Wald zu gehen, ist «Too precious to lose»! Apps zum Blumen und Vogelstimmen bestimmen finden sich im Netz, zum Beispiel PlantNet oder Zwitschomat.

Bildquelle: AfW

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