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 Podiumsteilnehmer (von links): Tanja Kaufmann, Vertreterin des Jugendparlaments am Oberrhein; Präsident des Eurodistricts PAMINA Rémi Bertrand; Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe Sylvia M. Felder; Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt Prof. Dr. Hannes Kopf; Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt Elisabeth Ackermann; Moderatorin Hendrike Brenninkmeyer. Foto Silvio Tondi

(pd) Die Belange der jüngeren Generation sollen stärker berücksichtig werden und die Umfrageergebnisse künftig in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Oberrheinkonferenz einfliessen. Wie dies geschehen soll, diskutieren am 13. und 15. Februar in Karlsruhe und Strassburg politische Vertreterinnen und Vertreter sowie Jugendliche aus den drei Ländern.

Am 13. und 15. Februar diskutieren in Karlsruhe und Strassburg Jugendliche aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich gemeinsam mit der Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt Elisabeth Ackermann, dem Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt Prof. Dr. Hannes Kopf, dem Präsidenten des Eurodistricts PAMINA Rémi Bertrand, der Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Karlsruhe Sylvia M. Felder, der Vize-Präsidentin der Region Grand Est Elsa Schalck, sowie der Regionalrätin der Region Grand Est Claudine Ganter, wie die Anliegen junger Menschen in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einfliessen können. Die Veranstaltungen ermöglichen den Vertreterinnen und Vertreter der jungen Generation, sich aktiv am politischen Gestaltungsprozess der Oberrheinkonferenz zu beteiligen und so die künftigen Zielsetzungen in der trinationalen Zusammenarbeit mit zu definieren.

Jugendliche engagieren sich grenzüberschreitend
Die Ergebnisse einer repräsentativen Um­frage der 18- bis 29-Jährigen am Ober­rhein haben gezeigt, dass sich diese Bevölkerungsgruppe stark mit Europa identifiziert und ein grosses Interesse an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit hat. «Die jüngeren Bewohnerinnen und Bewohner des Oberrheins schätzen die trinationale Zusammenarbeit und wünschen sich noch mehr grenzüberschreitende Angebote», führte die Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt, Elisabeth Ackermann, aus, die die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Vor allem in den Bereichen Umweltschutz, Mobilität und Bildung erhofft sich die junge Bevölkerung mehr Kooperation und bestätigt damit die aktuelle Agenda der Politik. Sie fordert ein stärkeres Engagement von Politik und Behörden und ist selbst bereit, sich zu engagieren.

«Der Jugend am Oberrhein eine Stimme geben»
Die repräsentative trinationale Umfrage wurde im Jahr 2019 in Zusammenarbeit mit der Deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz durchgeführt. Ziel war es, Einstellungen, Erfahrungen und Interessen der jungen Menschen an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit besser kennen zu lernen, um dies in die Arbeit der Oberrheinkonferenz noch besser einbeziehen zu können. Befragt wurden im Sommer 2019 zirka 1400 junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz im Gebiet der Oberrheinkonferenz.

www.oberrheinkonferenz.org

Unser Bild: Podiumsteilnehmer (von links): Tanja Kaufmann, Vertreterin des Jugendparlaments am Oberrhein; Präsident des Eurodistricts PAMINA Rémi Bertrand; Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe Sylvia M. Felder; Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt Prof. Dr. Hannes Kopf; Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt Elisabeth Ackermann; Moderatorin Hendrike Brenninkmeyer. Foto Silvio Tondi

 

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