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(pd) In einer Medienkonferenz blickten der Polizeidirektor und die oberste Führung der Kantonspolizei Aargau auf das vergangene Jahr zurück. Die Verkehrssicherheit ist unverändert hoch. Kriminalpolizeilich setzten Gewaltdelikte sowie Cybercrime abermals hohe Ansprüche. «Grosser Einsatz aller Polizistinnen und Polizisten war Voraussetzung für ausgezeichnetes Gesamtergebnis».

Der Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres, Dr. Urs Hofmann, dankte der Kantonspolizei für Ihren Einsatz. Dass die Aargauer Polizeikräfte ihre Aufgabe, die Sicherheit zu gewährleisten, trotz eines offenkundigen Unterbestandes hervorragend erfüllt haben, sei bemerkenswert und verdiene grossen Dank. Die Polizei brauche die geeigneten Instrumente, sei es in technischer Hinsicht oder sei es für wirksame Ermittlungen zur rechtzeitigen Erkennung von Strukturkriminalität. Rechtliche Lücken, welche die Polizeiarbeit gegenüber anderen Kantonen erschweren, sollen mit dem revidierten Polizeigesetz geschlossen werden. «Hauptziel der Polizei ist es dabei, Straftaten zu verhindern – und nicht erst in Aktion zu treten, wenn Leib und Leben bereits in Mitleidenschaft gezogen wurden». Präventiv agieren, statt nur repressiv reagieren!

Die Bilanz des letzten Jahres, die Polizeikommandant Oberst Michael Leupold mit Kernaussagen unterstrich, war erfolgreich. Die Polizei habe als Kernaufgabe die Gefahrenabwehr, um somit Delikte zu verhindern und Rechtsgüter zu schützen. Die Gefahren für die öffentliche Sicherheit sind unvermindert vorhanden – die Polizei sei zum Schutz der Bevölkerung hier gefordert.

Verkehrssicherheit sehr hoch

Die Verkehrssicherheit auf Aargauer Strassen ist hoch, erklärte Major Rudolf Scherer, Abteilungschef Mobile Polizei. Die Anzahl der Verkehrstoten sank erneut. Noch nie seit Beginn der Unfallauswertungen sind im Aargau so wenige Personen im Strassenverkehr verstorben. Als eine der Hauptunfallursachen stellt die Polizei nach wie vor «Ablenkung» fest. Die Kantonspolizei ahndete in ihren Kontrollen auf Aargauer Strassen konsequent schwere Delikte wie Raser, Drängler sowie nichtfahrfähige und nichtgeeignete Fahrzeuglenker.

Brennpunkte Gewaltkriminalität und Cyberkriminalität

Im 2018 konnte die Kantonspolizei Aargau alle Tatverdächtigen von Tötungsdelikten ermitteln sowie eine Brandserie im Bezirk Muri klären. Dies gab Hauptmann Markus Gisin, Abteilungschef Kriminalpolizei, bekannt. Er wies insbesondere auf die Phänomene der Cyberkriminalität (Anlagebetrug im Internet, Cyberangriffe durch Verschlüsselungstrojaner) hin. Der Bereich Kriminalprävention wurde für die zukünftigen Herausforderungen gestärkt. Operative Prävention führte zu Reduktion der Wohnungseinbruchsdelikte Abteilungschef Stationierte Polizei, Hauptmann Heinz Meier, führte aus, dass auch im 2019 ein grosser Einsatz an operativer Prävention erfolgte. Erneut konnte ein Rückgang der Einbruchszahlen im Wohnbereich erzielt werden. Die Präsenz der Polizeieinsatzkräfte an Hotspots habe zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum beigetragen. Präventionsansprachen und Beratungen an stark frequentierten Örtlichkeiten und in betroffenen Wohngebieten gehörten zu den Schwerpunkten.

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