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(pd) Die deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz hat zum 1. Januar 2020 einen grenzüberschreitenden Kulturfonds lanciert. Damit sollen Anreize geschaffen werden, die grenzüberschreitende Ausrichtung kultureller Veranstaltungen und deren Ausstrahlung in die Nachbargebiete zu erhöhen.

Im Fokus der Förderung stehen Projekte, bei denen Kulturschaffende aus den Nachbargebieten für die Teilnahme an Veranstaltungen gewonnen werden oder die neu ein grenzüberschreitendes Publikum bzw. neue Publikumsschichten aus den Nachbargebieten ansprechen.
Projekte, die Förderung erhalten, müssen mindestens zwei der drei Länder Deutschland, Frankreich und Schweiz einbeziehen. Besonders zur Antragstellung ermutigt werden sollen Kulturschaffende, die erstmalig ein grenzüberschreitendes Projekt entwickeln. Gezielt unterstützt werden sollen unter anderem Übersetzungen und Übertitelungen sowie Druckwerke und elektronische Medien, welche gezielt zur Gewinnung neuer Publikumsschichten aus den Nachbargebieten konzipiert sind.
Im Pilotjahr 2020 können Anträge laufend eingegeben werden, zuständige Stelle ist das gemeinsame Sekretariat der Oberrheinkonferenz in Kehl. Anträge können ausschliesslich per E-Mail an die Adresse ge­richtet werden und sollten den Betreff «Antrag um Förderung aus dem Kulturfonds» aufweisen. Das Forum Kultur der Oberrheinkonferenz entscheidet im vierteljährlichen Rhythmus über die Zuerkennung von Unterstützungsbeiträgen.
Die Mittel für den Fonds werden durch das Land Baden-Württemberg, das Land Rheinland-Pfalz, die Direction régionale des Affaires Culturelles Grand Est, die Région Grand Est, das Département du Haut-Rhin, den Kantons Basel-Landschaft sowie den Kanton Basel-Stadt bereitgestellt.
https://www.oberrheinkonferenz.org

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