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(pp) Das E-Voting System ist umstritten. Grundsätzlich ist es eine innovative Idee und würde vieles erleichtern. Viele Experten warnen aber vor der Gefahr von Manipulation. In einem Punkt sind sich jedoch die Meisten einig: Wenn ein solches System eingeführt wird, muss es sicher und nachvollziehbar sein. Die Piratenpartei unterstützt daher aktiv das E-Voting-Moratorium.

Ein System, welches auf derart massive Weise in die Schweizer Demokratie eingreifen könne, so die Piratenpartei in einer Medienmitteilung, gehöre ausgiebig geprüft und auf Herz und Nieren getestet. Schnellschüsse bei so einem wichtigen, demokratischen Entscheid seien nicht angebracht. Man sollte hier auf die Profis hören und nicht auf eine Lobby, betonte die Piratenpartei.
Währenddessen werde im Aargau munter geplant, ein System, dessen Sicherheitslücken bereits aufgezeigt worden seien, trotzdem einzuführen. Das ist aus Sicht der Piratenpartei Aargau verantwortungslos. Sie fordert dringend dazu auf, diesen Plan nocheinmal zu überdenken und wünscht sich, dass auch im Aargauer Regierungsrat in Zukunft mehr Wert auf digitale Themen gelegt werde. «Es gibt in unzähligen, weniger sensitiven Bereichen ausreichend zu tun. Die Digitalisierung lässt grüssen», so die Piraten.
Die Piratenpartei fordert, dass der Kanton das Referendum abwartet und ein allfälliges System erst einführt, wenn es ausführlich von Dritten auf Sicherheitslücken getestet wurde.

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