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(pd) Die heute etablierten Arbeitsweisen verändern sich und werden sich weiter wandeln. Arbeitgebende und Mitarbeitende werden die ausgetretenen Pfade verlassen und unbekanntes Terrain erkunden müssen. Das erneut ausgebuchte Arbeitgeber Forum vom 5. September lieferte Antworten auf die Fragen, was sie auf dieser Reise erwartet und wie man Veränderung zur eigenen Komfortzone macht.

Der Zukunftsforscher Lars Thomsen beschrieb in seinem Impulsreferat den Arbeitsplatz in 520 Wochen. Auf der Basis einer Zeitachse bis 2030 erklärte er, wann und wie die künstliche Intelligenz die Arbeitsinhalte und Zusammenarbeit von Menschen und Maschinen zunehmend verändert. Künstliche Intelligenz und Robotik wird demnach zahlreiche zeitintensive Routinearbeiten übernehmen und damit den Mitarbeitenden und Unternehmen neue Freiheiten zur Gestaltung, Innovationschancen und Produktivität ermöglichen. Von den Führungskräften forderte er in diesem Zusammenhang mehr «offene Neugier» für diese neuen Werkzeuge, damit sie gemeinsam mit den Mitarbeitenden frühzeitig und gemeinsam die Potentiale erkennen können und den Mut zur Veränderung in der Unternehmung und der Belegschaft wecken können.

 Im Anschluss an das einleitende Referat diskutierten unter der Leitung von SRF-Moderatorin Daniela Lager die CEO der SVA Aargau Nancy Wayland Bigler, der Zukunftsforscher Lars Thomsen, die Transformationsexpertin Viola Heller sowie der Geschäftsführer des Herrenschuhherstellers Fretz Men AG, Daniel Omlin, die Frage, wie man Veränderung zur eigenen Komfortzone macht. Die Erkenntnis: Es hilft Arbeitgebenden und Mitarbeitenden, wenn sie dem Wandel mit grosser Neugier begegnen und Neues hemmungslos ausprobieren – und zwar im Idealfall bereits bevor externe Einflüsse ihnen die Veränderungen aufzwingen.

Nancy Wayland Bigler hält aber auch fest: «Der konstante Wandel der Arbeitswelt kann Mitarbeitende auch überfordern und belasten. Wenn sich gesundheitliche Probleme abzeichnen ist es wichtig, frühzeitig Massnahmen zu ergreifen. Und dabei können Arbeitgebende auf das umfassende Dienstleistungsangebot der Invalidenversicherung der SVA Aargau zurückgreifen».

Unkomplizierte und individuelle Beratungen, eine Arbeitgeber Hotline, Weiterbildungsangebote, ein konkreter Leitfaden für vorgesetzte Personen und ein ganzer Strauss von niederschwelligen Frühinterventionsmöglichkeiten sind nur einige Beispiele davon, wie die IV Arbeitgebende unterstützen kann.

Infobox
Ein Mitarbeiter hat in seiner Leistung stark nachgelassen, ist erkrankt oder verunfallt? Eine Mitarbeiterin hat psychische Probleme und ist seit längerer Zeit arbeitsunfähig?

Die IV-Fachpersonen der SVA Aargau beraten Arbeitgebende in solchen Situationen kompetent und kostenlos. Unter der folgenden Hotline erhalten sie individuelle und unkomplizierte Unterstützung: +41 62 837 85 15

Zum Schluss der Veranstaltung beantworteten die Fachpersonen der SVA Aargau sowie der Kooperation Arbeitsmarkt die individuellen Fragen der anwesenden Arbeitgebenden rund um das Thema Gesundheit und Arbeit. Ein Blick in die Zukunft bot auch die Bürowelt von Partner Haworth und natürlich der Roboter Yumi von libs, der vor Ort im Einsatz war.

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