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(pd) Die Ergebnisse der zweiten Überwachungsphase für die Deponie Margelacker in Muttenz aus den Jahren 2014 bis 2017 liegen vor und sind im Internet veröffentlicht. Die Situation ist sehr stabil und es sind weiterhin nur geringe Schadstoffbelastungen im Grundwasser erkennbar.

Es ist eine dritte Überwachungsphase mit zwei gezielten Probenahmekampagnen geplant. Die Ergebnisse werden zeigen, ob sich die Situation bei hohem Grundwasserstand massgeblich verändert. Die ehemalige Deponie Margelacker in Muttenz wurde 2009 vom Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) als überwachungsbedürftiger, belasteter Standort beurteilt. Eine erste Überwachungsphase mit mehreren Probenahmekampagnen und Grundwasseranalysen fand von 2010 bis 2013 statt. Hierbei zeigte sich, dass die Belastungssituation – auch im Vergleich zu den seit 2004 erhobenen Daten – sehr stabil und auf ein eng begrenztes Gebiet beschränkt ist.
Die Ergebnisse der zweiten Überwachungsphase liegen nun vor und bestätigen diese Erkenntnisse. Bis jetzt ist es nicht gelungen, bei hohem Grundwasserstand eine Beprobung durchzuführen. Dies soll in einer dritten Überwachungsphase mit zwei gezielten
Probenahmekampagnen bis 2024 nachgeholt werden. Hierzu wird ein Datenlogger für eine OnlineÜberwachung
des Grundwasserstands installiert. Dieser Datenlogger ermöglicht es, den idealen Zeitpunkt für die Probenahme exakt bestimmen zu können.
Die Kosten für die Überwachung des Standortes tragen gemäss der Kooperationsvereinbarung vom 16. November 2010 weiterhin zu 40 Prozent der Bund, zu 36 Prozent die Novartis und zu je 12 Prozent die Gemeinde Muttenz und der Kanton Basel-Landschaft. Die Gemeinde Muttenz und Novartis haben im Jahr 2010 untereinander vereinbart, dass Novartis 90 Prozent der auf die Gemeinde Muttenz entfallenden Überwachungskosten übernimmt.

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