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 (pd) Unter dem Motto «Ein Ständerat gehört in den Kanton» kämpft ein Abstimmungskomitee für ein Nein zur Verfassungsänderung des Kantons Aargau – Ständeratswahlrecht für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer am 25. November.

Das aktive und passive Wahlrecht für den Ständerat soll nur Schweizer Bürgerinnen und Bürgern, welche im Kanton Aargau ihren Wohnsitz haben, gewährt werden, findet das Komitee. Im Gegensatz zum Nationalrat vertritt der Ständerat die Kantone. Das geht schon aus der Bezeichnung hervor. Die Nähe zum Kanton Aargau und zur Bevölkerung sei wichtig. Wer den Kanton Aargau im Ständerat vertreten will, solle mit den Gegebenheiten und Sachverhalten im Aargau vertraut sein. Daher müsse insbesondere eine Person, welche sich in den Ständerat wählen lassen will, Wohnsitz hier im Kanton haben.

Selbst Befürworter der Vorlage gehen davon aus, dass kaum ein Auslandschweizer zum Ständerat gewählt wird. Somit wird dieser Teil der Vorlage zu einem reinen Papiertiger. Eine Annahme der Verfassungsänderung wäre auch mit einer finanziellen und administrativen Mehrbelastung des Kantons Aargau verbunden.

Kämpfen für ein Nein am 25. November (v.l.) Nationalrat und Präsident SVP Aargau Thomas Burgherr, Präsident Junge SVP Aargau Alain Bütler, EDU Grossrat Rolf Haller, SVP Grossrat Christoph Riner. Foto: zVg
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