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(pd) Der Aargau stimmt dem Geldspielgesetz mit rund 67,4 % überraschend klar zu. Das überparteiliche (Gegen-)Komitee akzeptiert den Entscheid der Bevölkerung und wird die Befürworter in Zukunft bei den Zahlen messen.

Für das überparteiliche Komitee ist das klare Resultat im Aargau eine Überraschung. Auch, da das Gesetz von fast allen Parteien im Aargau bekämpft wurde. Auffallend und enttäuschend ist auch die Stimmbeteiligung. In einigen Gemeinden wie in Neuenhof, liegt die Stimmbeteiligung bei knapp 25% aller Stimmberechtigten.
Ein Trost aber stellt der engagierte Einsatz der Aargauer Parteien und deren Jungparteien im Abstimmungskampf dar. Selten durfte man ein solch starkes Engagement auf der Seite der Aargauer Jugend feststellen, welche sich so eindeutig gegen einen Rückschritt in einer zunehmend digitalen und vernetzten Welt einsetzten. «Im ganzen Kanton fanden laufend Aktionen statt, Jugendliche standen an Samstag früh auf, um den ganzen Tag zu Flyern oder Plakate aufzuhängen, ein solches Engagement zeigt, dass die Jugend bereit dazu ist, sich in der Politik für ihre Anliegen einzusetzen», meint Kampagnenleiter Tim Voser.
Jetzt gelte es zu verhindern, dass das Instrument der Netzsperren in Zukunft zum Regelfall werde, um Branchen auf Kosten der Schwachen und des digitalen Fortschritts zu schützten, schreibt das Komitee.

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