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(pd) Schüler wehren sich vereint gegen den Abbau im Bildungswesen und zeigen dabei klar auf, dass die Solidarität aller Betroffenen der Abbaupolitik weder vor Kantonsgrenzen, noch Ausbildungsstufen halt macht. Im Rahmen des nationalen Bildungsaufstandes veranstaltet das Netzwerk der Schülerorganisationen
beider Basel (SOBA) eine eigene Aktionswoche vom 19. bis 23. März.

Höhepunkt wird die interkantonale Protestaktion am Freitag, dem 23. März, um 15.30 Uhr vor dem Regierungsgebäude in Liestal. Die Schüler der beiden Basel halten eine Begräbnisfeier zu Ehren ihrer totgesparten Bildung ab.

Der Aufstand gilt einer kurzsichtigen Bildungspolitik. Für die SOBA zeigt sich klar, dass Abbau bei der Bildung, Abbau bei der Zukunft bedeutet. Wer bei der Bildung spart, spart bei der Gesellschaft von morgen. Ein deutliches Beispiel dafür ist der Instrumentalunterricht an der FMS im Baselland. Dieser muss nun von den Schülern während den ersten vier Semestern selbst bezahlt werden. Gerade im Fachbereich Pädagogik ist das Erlernen eines Instruments aber wichtiger Bestandteil der Ausbildung von werdenden Lehrern. Somit wird nicht nur kurzfristig das Bildungsbudget eingeschränkt, sondern die Bildung verliert langfristig
an Qualität.

«Bildung wird wie ein Konsumgut behandelt. Der Aspekt der Nachhaltigkeit wird dabei vernachlässigt und ihr Wert in der Gesellschaft verkannt,» kommentiert Julie von Büren, Mitorganisatorin der SOBA Aktionswoche. Im Kanton Baselland ist der Bildungsabbau besonders präsent und auch der Bildungsstandort Basel-Stadt leidet unter dem Sparkurs des Nachbarkantons. Um das mit dem neuen Leistungsauftrag einhergehende Defizit der Universität Basel zu stopfen, liebäugelt der Unirat mit einer Erhöhung der Studiengebühren. Dieser bereits im Jahr 2014 angewandte Schritt mit weitreichenden Folgen für die Studierenden, soll nun nochmals durchgeführt werden. Durch den Berufungsstopp einiger Professuren wird die Bildungsvielfalt stark eingeschränkt und droht, in die Abhängigkeit der Privatwirtschaft zu rutschen. Dieser direkte Angriff auf das Ideal der Chancengleichheit, einhergehend mit der Ökonomisierung der Bildung, ist für die SOBA inakzeptabel. Kosten dürfen nicht auf den Rücken von Studierenden und Schüler*innen abgewälzt werden! Der Zugang zu Bildung darf nicht vom elterlichen Portemonnaie abhängig sein!

In beiden Halbkantonen haben sich Schüler zusammengeschlossen, um mit grossem zivilgesellschaftlichem Engagement für eine nachhaltige Bildungspolitik einzustehen. Die Motivation für den Einsatz der SOBA liegt in einem grundsätzlichen Verständnis von Demokratie: Eine funktionierende Demokratie bedingt die Partizipation aller. Dieser Gedanke kommt in der Gestalt dieser Proteste klar zur Geltung.

Die Einbindung der Jugend in politische Prozesse ist absolut notwendig für einen ausgeglichenen und gesunden öffentlichen Diskurs. Ihre Perspektive auf das aktuelle Geschehen muss integraler Bestandteil unserer Debattenkultur werden, damit zum Beispiel die aktuellen Themen der Bildungspolitik in der ganzen Gesellschaft eine ihrer Bedeutung angemessene Plattform erhalten.

Der aufflammende Aktivismus unter den Schüler ist ein gutes Beispiel für gelungene Sensibilisierung und Politisierung. Es ist der SOBA ein Anliegen, dass bei den kommenden Jahrgängen politische Bildung gefördert wird und nicht zum Opfer des Abbaus verkommt.

«Bildung ist essentiell für das grundlegende Verständnis von politischen Prozessen. Für eine Demokratie erweist sich daher der Zugang zu Bildung für alle als unabdinglich. Was wir im Baselland erleben, lässt die Frage aufkommen, ob dies unserer Regierung auch bewusst ist?» sagt Anna Holm vom Organisationskomitee der SOBA Aktionswoche.

Das Organisationskomitee koordiniert mehrere kleinere Aktionen an den verschiedenen Schulen während der Aktionswoche. Diese Veranstaltungen gipfeln in einer grossen Protestaktion aller Gymnasien und Fachmittelschulen der beiden Basel. Um 15.30 Uhr treffen sich die Schülern aus den zwei Kantonen in Liestal vor dem Regierungsgebäude, um gemeinsam für ihre Bildung einzustehen und dem
schamlosen Abbau Widerstand zu leisten.

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