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(pd) Dieses Jahr hat sich der Indian Summer von seiner schönsten Seite gezeigt. Trotz der lang anhaltenden milden Temperaturen ist es Zeit, die Heizung wieder einzuschalten. Damit dies auf Anhieb gelingt, sind die nötigen Kontrollen vorzunehmen, wie der Hauseigentümerverband mitteilt.

(pd) Der Gegenvorschlag des Bundesrates zur Massentierhaltungsinitiative käme dem Tierwohl zugute. Hingegen verpasst er die Gelegenheit, auch das mit den Tierbeständen verbundene Problem der Stickstoffbelastung anzugehen. Pro Natura fordert in ihrer Vernehmlassungsantwort einen Gegenvorschlag, der sich auch an den Umweltzielen der Landwirtschaft orientiert.

(svp) Seit einigen Tagen litt NR Andreas Glarner an hartnäckigen Grippesymptomen, welche aber am Abklingen
sind. Da er heute als Präsident eine Sitzung der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates hätte leiten sollen, liess er sich dennoch vorsichtshalber testen, um ein allfälliges Coronavirus sicher nicht zu verbreiten. Nach positivem Covid-Test ist er nun in Isolation. Bereits vorher hatte er seine Kontakte auf das notwendigste reduziert und die geltenden Regeln eingehalten. Es ist unklar, wo er sich angesteckt haben könnte. Die Partei wünscht ihrem Präsidenten weiterhin gute Besserung.

(pd) Der Regierungsrat hat am 18. November 2020 die verschiedenen Änderungen in der Sonderverordnung 1 zur Begegnung von Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen infolge des Coronavirus' zuhanden der interessierten Kreise zur Stellungnahme verabschiedet. Die zuständigen grossrätlichen Kommissionen sowie die Gemeindeverbände können sich bis zum 4. Dezember 2020 dazu äussern. Unter anderem wird die Sicherstellung der politischen Entscheide in den Gemeinden präzisiert, wie die Durchführung von Gemeindeversammlungen. Dringende Gemeindegeschäfte, deren Aufschub zu gewichtigen Nachteilen führen würde, sollen einer direkten Urnenabstimmung unterstellt werden. Mit der Sonderverordnung wird auch der Einsatz von Heizpilzen für Gastrobetriebe erlaubt, ausserhalb der Verordnung passt der Kanton zudem die Bestimmungen im Bereich Baubewilligungen für die Gastrobranche an.

(pd) Die Fokussierung der IV auf die Eingliederung hat einerseits die gewünschte Wirkung gezeigt: Von den Versicherten, die sich im Jahr 2014 bei der IV angemeldet hatten, waren vier Jahre später 58 Prozent erwerbstätig und bezogen keine IV-Rente. Bei Personen mit einer IV-Anmeldung im Jahr 2005 lag dieser Anteil erst bei 50 Prozent. Andererseits hat aber der Anteil von Personen, die Sozialhilfe bezogen, nachdem sie von der IV keine Rente erhalten haben, von 11,6 auf 14,5 Prozent zugenommen. Das zeigt eine neue Analyse des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV). Die Weiterentwicklung der IV wird die Eingliederungsarbeit der IV weiter stärken, was zu einer Reduktion der Anzahl Übertritte in die Sozialhilfe führen dürfte. Sie wird voraussichtlich 2022 in Kraft treten.

(pd) Die grossrätliche Kommission für allgemeine Verwaltung (AVW) stimmt der Änderung des Dekrets über die
Löhne der Lehrpersonen mit knapper Mehrheit zu.

(pd) Vom 4. Dezember 2020 bis 13. Januar 2021 sind die Zählerableserinnen und -ableser der AEW Energie AG in rund 80 Gemeinden unterwegs. Die AEW hat zum Schutz vor einer Ansteckung durch das Coronavirus ein entsprechendes Schutzkonzept erstellt. Die Ablesungen werden unter Einhaltung dieses Schutzkonzeptes sowie der Verhaltens- und Hygieneregeln des BAG durchgeführt.

(pd) Der Unterhalt von Böschungen und Rabatten entlang der Aargauer Kantonsstrassen wird ökologischer und nachhaltiger: Die Abteilung Tiefbau des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat zu diesem Zweck mit Unterstützung der Abteilung Landschaft und Gewässer ein neuartiges Mähgerät angeschafft – das erste dieser Art in der Schweiz. Der Mähkopf ist besonders schonend für Kleinlebewesen und unterstützt die ökologische Infrastruktur und Vernetzung im Kanton.

(pd) Resistente Bakterien sind ein weltweites Problem. Um die Wirksamkeit von Antibiotika zu erhalten, hat der Bundesrat 2015 eine nationale Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) verabschiedet, teilt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen mit. Seither werden in den Bereichen Mensch, Tier und Umwelt erfolgreich Massnahmen umgesetzt. Die Eindämmung der Antibiotikaresistenzen braucht aber weitere Anstrengungen. Der neue Bericht zeigt Zahlen zu Verbrauch und Resistenzen von Antibiotika bei Mensch und Tier in der Schweiz.

Kaspar Dällenbach hat die Zusammensetzung von Feinstaubproben genau analysiert. Foto: Paul Scherrer Institut/Markus Fischer

(psi) Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben gemeinsam mit Kollegen mehrerer europäischer Institutionen untersucht, ob Feinstaub aus bestimmten Quellen besonders gesundheitsschädlich sein kann. Dabei fanden sie Hinweise darauf, dass die Menge des Feinstaubs allein nicht das grösste Gesundheitsrisiko darstellt. Vielmehr kann es sein, dass das sogenannte oxidative Potenzial den Feinstaub so schädlich macht. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie heute im Fachmagazin Nature.

(br) Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, dem Parlament für eine dringliche Beratung in der Wintersession punktuelle Anpassungen am Covid-19-Gesetz vorzuschlagen. Damit könnte besser auf die aktuellen Entwicklungen der zweiten Welle der Covid-Pandemie reagiert werden. Der Vorschlag beinhaltet eine Aufstockung des Härtefallprogramms auf insgesamt eine Milliarde und eine Erhöhung des Anteils des Bundes auf rund zwei Drittel. Ergänzend sollen die Leistungen im Bereich der Kurzarbeit erweitert werden. Im Sport sollen professionelle und semiprofessionelle Klubs auch mit à-fonds-perdu-Beiträgen unterstützt werden können.

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