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Auch die Jugend hat eine Meinung zur Entwicklung des Sisslerfelds. Foto: zVg

(pd) Bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze – ohne Verkehrsüberlastung, dafür mit Respekt vor der umliegenden Landschaft. Wie dieses anspruchsvolle Ziel im Sisslerfeld erreicht werden soll, stand im Fokus der Plenarversammlung der Hochrheinkommission am vergangenen Freitag.

Die Plenarversammlung der Hochrheinkommission (HRK) tagte bei der Firma Syngenta in Stein. Wer einen Blick aus dem Fenster warf, hatte sogleich das Schwerpunktthema der Sitzung im Blick: Das Sisslerfeld. Dieses Gebiet zwischen Stein, Sisseln, Eiken und Münchwilen bietet enormes Potenzial für neue und bestehende Betriebe und soll sich zu einem regionalen Zukunftsort entwickeln. Dr. Daniel Kolb, Abteilungsleiter Raumentwicklung des Kantons Aargau, erläuterte, wie die nächsten Schritte dafür aussehen und welche Rolle Themen wie Verkehrsflüsse, Landschaft und Energieversorgung spielen.

Mehrwert für die Grenzregion
HRK-Präsident und Landammann Stephan Attiger betonte die besondere Bedeutung des Sisslerfelds für den Kanton Aargau: «Dem Kanton Aargau liegt besonders viel daran, dass das Sisslerfeld nachhaltig und zukunftsorientiert entwickelt wird. Mit einer Testplanung konnten verschiedene Lösungsansätze untersucht werden. Nun geht es darum, die Erkenntnisse aus der Testplanung in machbare und praktikable Schritte zu übersetzen.»
Die Entwicklung des Sisslerfelds strahlt auch auf die deutsche Rheinseite aus, weiss Alexander Guhl, Vertreter des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee im Vorstand der HRK und Bürgermeister der vis-à-vis gelegenen Stadt Bad Säckingen: «Der von unseren schweizerischen Nachbarn geplante Entwicklungsschwerpunkt ‚Sisslerfeld‘ bietet für den gemeinsamen Wirtschafsstandort Hochrhein grosse Chancen. Hochwertige Arbeitsplätze in einem attraktiven Lebensraum und Rücksicht auf Landschafts- und Klimaschutz kennzeichnen das Projekt. Hervorzuheben ist, dass wir von Beginn an in die Planung einbezogen wurden. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich dafür bei unseren Nachbarn zu bedanken. Nur so ist es möglich, die Herausforderungen eines solch grossen Entwicklungsprojektes gemeinsam anzugehen und zu lösen. Im Ergebnis wird mit dem ‚Sisslerfeld‘ die Stadt Bad Säckingen noch attraktiver und wir werden noch enger mit unseren Nachbarn auf der anderen Rheinseite zusammen wachsen».

Jugend trifft auf Politik und Verwaltung
Um junge Menschen für das Gestalten der Grenzregion zu begeistern, startete die Hochrheinkommission 2021 ein Dialogprojekt zwischen Jugendlichen und Führungskräften aus Politik und Verwaltung. Engagierte Teilnehmende der ersten dreitägigen Frischluftveranstaltung stellten der Plenarversammlung ihre Ideen vor. Selbstbewusst und zugleich konstruktiv zeigten die Jugendlichen, wie sie von Politik und Verwaltung einbezogen und angesprochen werden sollten. Das Dialogprojekt wird von der Schweizer Stiftung Movetia unterstützt, weitere Termine sind für das Frühjahr 2022 geplant und werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bild: Auch die Jugend hat eine Meinung zur Entwicklung des Sisslerfelds. Foto: zVg
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