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Die beiden neuen Pfarrpersonen im Tal werden mit Ross und Wagen auf den Dornhof gebracht. Foto: Klaus Hollinger

(im) Der Erntedank-Gottesdienst der drei Kirchen im Wegenstettertal enthielt gleich mehrere Besonderheiten und wurde darum auch aussergewöhnlich gut besucht.

Ein Gottesdienst auf Strohballen. Foto: Klaus HollingerDie erste Besonderheit: Der Gottesdienst fand in der geräumigen und geräumten Maschinenhalle der Familie Sacher auf dem Dornhof oberhalb von Zuzgen – auf Strohballen – statt. Zweite Besonderheit: Die drei Gemeinden konnten gleich eine neue Pfarrerin und einen neuen Pfarrer begrüssen, die ihr Amt neu im Tal angetreten hatten, nämlich den katholischen Priester Godwin Ukatu und die neue reformierte Pfarrerin Irina van Bürck. Beide waren extra mit einer Pferdekutsche auf den Dornhof gebracht worden und stellten sich den Versammelten vor.
Dritte Besonderheit: Nicht nur die mitgebrachten Früchte und Gemüse, sondern auch die drei amtierenden Geistlichen im Wegenstettertal wurden vom einem reformierten Pfarrer – Samuel Stucki aus Derendingen – mit Wasser aus der Verenaschlucht gesegnet. Das war echte Ökumene.
In seiner Kurzpredigt aktualisierte der christkatholische Pfarrer Niklas Raggenbass das Gleichnis von der aufgehenden Saat. Er betonte dabei das unsichtbare Wirken des Schöpfers – in einem Jahr, das für die Bauern ein schwieriges war, wie Dornhof-Landwirt Peter Sacher von den zahlreichen Zuhörenden bestätigte.
Der stimmungsvolle und als ermutigendes Event erlebte Gottesdienst wurde auch von einem Kinderchor unter Leitung von Tanja Sacher begleitet und mit einem Apéro abgerundet. Zahlreiche Freiwillige und insbesondere die Familie Sacher machten den einmaligen Anlass möglich.

Bilder:
- Die beiden neuen Pfarrpersonen im Tal werden mit Ross und Wagen auf den Dornhof gebracht. 
- Ein Gottesdienst auf Strohballen.
Fotos: Klaus Hollinger
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