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(svp) "Die zentrale Lage von Stein (in unmittelbarer Nähe zum oberen Fricktal) lässt eine Kanti in Stein am ehesten als «eine Kanti für das ganze Fricktal» wahrnehmen. Durch eine bessere Erschliessung mit öffentlichen Bussen sowie einem guten Angebot für kombinierte Mobilität (v.a. Zug und Fahrrad) wäre der Standort zudem sehr gut erreichbar." Dies erklärt die EVP Aargau in einer Medieninformation.

Und weiter: "Das grosse Potential für Synergien mit der Leichtathletikanlage und dem Sportcenter Bustelbach spricht weiter für den Standort. Hinsichtlich der zeitlichen Dringlichkeit erfolgte eine erleichterte Planung, da der Standort Stein bereits im Schulgesetz eingetragen ist. Der Standort Stein zeichnet sich durch seine ruhige, eher ländliche Lage mit genügend Platz für den Aufbau einer organisatorisch optimierten Kantonsschule aus. In der längeren Frist bietet der Standort Stein zudem die besten Ausbaumöglichkeiten und Möglichkeiten zu Kooperationen mit Unternehmen im Sisslerfeld.

Die Standorte Frick und Rheinfelden werden von der EVP auch als potentiell geeignet erachtet, wobei sie gegenüber Stein klare Nachteile aufweisen. Die eher engen Platzverhältnisse in Frick, welche unter Umstän-den zu einer Teilung des Pausenraums von Oberstufenzentrum und Kanti führen könnten, bergen ein erhöhtes Konfliktpotential und bieten wenig Raum für einen späteren Ausbau. Ebenfalls negativ in Frick wirken sich der enge Gehweg vom Bahnhof in die Ebnet und die unmittelbare Nähe der Bahn zum Kantistandort aus (Lärm). Da in Frick ein Unternehmen umgesiedelt werden muss, könnten nebst höheren Kosten zudem Verzögerungen entstehen, welche aufgrund der Dringlichkeit des Geschäfts unerwünscht wären. Der Standort in Rheinfelden liegt etwa ähnlich weit vom Bahnhof entfernt, wie jener in Stein – womit hier kaum Vorteile vorhanden sind. Durch die Lage des Standortes in unmittelbarer Nähe der Autobahn ist je-doch mit Lärm- und Luftemissionen zu rechnen. Was aber den Standort Rheinfelden aus Sicht der EVP ge-genüber dem Standort Stein am klarsten benachteiligt, sind eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten auf-grund des durch eine Strasse geteilten Areals. Dieser Umstand verschärft sich umso mehr, als dass die Be-anspruchung des Areals durch die Kantonsschule die bereits am Standort bestehenden Schulen in ihrem Entwicklungspotential beeinträchtigen könnte."

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