Ein Produkt der mobus 200px

Bussenblöcke gehören der Vergangenheit an. Mitarbeitende der Regionalpolizei erfassen die Übertretung mit einer App auf dem Smartphone. Foto: Polizei

(pol) Wer seit dieser Woche eine Ordnungsbusse der Regionalpolizei Unteres Fricktal erhält, findet unter dem Scheibenwischer keine Einzahlungsschein mehr, sondern einen QR Code. Übertretungen werden durch die Polizei neu mittels einer App auf dem Smartphone erfasst. Der Digitalisierungsschritt bringt für die Behörde einen Effizienzgewinn und vereinfacht das Onlinebezahlen von Bussen.

Ab Juni 2021 wird die Regionalpolizei Unteres Fricktal nur noch Bussen mit QR-Codes, aber ohne Einzahlungsscheine und entsprechenden Hinweis ausstellen. Gebüsste Personen gelangen über den QR-Code direkt zum Online-Bussenschalter der Regionalpolizei Unteres Fricktal. Alternativ kann der Einstieg auch via Internet unter bussen.repol-unteres-fricktal.ch erfolgen.
Über das Online-Bussenportal können die Details zur Busse abgefragt werden. Auch ist die direkte Bezahlung (Mastercard, Visa, TWINT und Apple Pay) möglich. Ist jemand anderes mit dem Fahrzeug gefahren, können die Daten der betroffenen Person gemeldet werden. Wer mit der ausgesprochenen Busse nicht einverstanden ist, hat wie bisher die Möglichkeit, Einsprache zu erheben.
Personen, die den Online-Bussenschalter nicht nutzen möchten oder nicht können, werden wie bis anhin 30 Tage nach der Ausstellung der Ordnungsbusse eine Übertretungsanzeige mit Einzahlungsschein und den entsprechenden Hinweisen per Post erhalten.
In der Schweiz haben bereits mehrere Polizeikorps umgestellt, darunter die Stadtpolizei Zürich und die Polizei der Kantone Luzern, Basel-Stadt und St.Gallen sowie auch die Stadtpolizei Baden.

Bild: Bussenblöcke gehören der Vergangenheit an. Mitarbeitende der Regionalpolizei erfassen die Übertretung mit einer App auf dem Smartphone. Foto: Polizei
Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an