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Irina van Bürck. Foto: zVg

(im) An ihrer ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung wählten die Reformierten im Wegenstettertal einstimmig Irina van Bürck zu ihrer neuen Pfarrerin. Gleichzeitig erfolgte eine Wahl in die Kirchenpflege und das Präsidium wurde neu bestellt.

Die Kirchgemeindeversammlung fand im Anschluss an den Gottesdienst am letzten Sonntag statt. Mit einer Dialogpredigt zusammen mit der aktuellen Pfarrvertrerin Maria Doka prägte Irina van Bürck den Gottesdienst gleich mit und liess dabei durchblicken, wo sie inskünftig Schwerpunkte setzen möchte. Sie wird ihr Amt nach dem Vikariat in Bettingen am 1. September antreten.
Die beiden Theologinnen führten zusammen einen Diskurs über die Gewichtung von In­halt und Form. Der Inhalt ist das Evangelium, das in unterschiedlichen Gottesdienst­formen und anderen Angeboten weiterge­geben werden kann. Beide Theologinnen betonten die Bedeutung der Guten Nachricht, wobei sich Irina van Bürck offen zeigte, auch neue Formen auszuprobieren. Es gelte, damit auch Menschen anszusprechen, denen der Glaube wichtig sei, die sich aber nicht für den traditionellen Gottesdienst begeistern könnten.
Die zukünftige Pfarrerin, die sich schon früher den Mitarbeitenden und der Gemeinde vorgestellt hatte, überzeugte einmal mehr durch ihre Persönlichkeit und Überzeugungskraft, sodass es den Stimmberechtigten nicht schwer fiel, ihr einstimmig das Vertrauen auszudrücken. Einstimmig wurde auch Maja Boss aus Zeiningen in die Kirchenpflege gewählt. Mit grossem Mehr wählte die Gemeinde auch Ruth Imhof-Moser zur neuen Präsidentin, nachdem Patrick Widmer per Ende Januar wegen seines Wegzugs aus dem Wegenstettertal seinen Rücktritt erklärt hatte.

Unser Bild: Irina van Bürck. Foto: zVg

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