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(eing.) Nach rund einem Monat haben die beiden Bezirksparteien der SP auf digitalem Weg rund 700 Unterschriften gegen den Abbau beim Service Public gesammelt.

Die Aussetzung des Halbstundentaktes auf der Linie Basel-Zürich durch das Fricktal wird von den Pendler*innen nicht goutiert. Die personellen Engpässe der SBB stehen für die SP in einer Linie mit dem Abbau am Angebot anderer Bundesbetriebe, bspw. bei den Poststellen in den Dörfern. Die Dienstleister unterwerfen ihre Kernaufgaben wie Mobilität, Kommunikation oder Postverkehr krampfhaft einem ökonomischen Zwang. Viel Geld fliesst in Immobilien- und Digitalisierungsprojekte, zu wenig in das Rollmaterial und das Personal. Nahezu jeden Tag kommt es zum Beispiel zu Störungen an den Türen, was wiederum zu Verspätungen führt. Für die Initiant*innen der Unterschriftensammlung ist das Resultat aber auch ein partnerschaftliches Zeichen an die Verantwortlichen. Es gibt Parteien, die gewillt sind sich auf allen politischen Ebenen für mehr Ressourcen und bessere Rahmenbedingungen einzusetzen. Dazu erwartet die SP jedoch deutliche Zeichen aus den Reihen des Managements. Der Fokus von Post, SBB, Swisscom usw. muss nicht darauf liegen mit Gewinnen die Staatskasse zu füllen, sondern mit einem qualitativ hohen Angebot alle Menschen, also Jung und Alt, auf dem Land und in der Stadt zu erreichen. Die SP Bezirk Laufenburg und Bezirk Rheinfelden mit ihren vier Grossrät*innen bedanke sich bei allen Unterzeichnenden, teilt die Partei mit.

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