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(pd) Die Vorbereitungen für die seismischen Messungen der Schweizer Salinen erfolgen planmässig und in Rücksprache mit allen Betroffenen. Vor dem Start der eigentlichen Seismikuntersuchung Ende Oktober vermessen Ingenieure aktuell die geplanten Messrouten. Am 24. Oktober und 14. November hat die Bevölkerung Gelegenheit, den Vibrotruck in Pratteln und Möhlin in Aktion zu sehen und mitzuerleben, welche Informationen die Geologen dem Untergrund ohne Bagger und Bohrer entlocken können.

Zur Planung der Salzversorgung mit einheimisch gefördertem und produziertem Salz führen die Schweizer Salinen Seismikmessungen in mehreren Aargauer und Baselbieter Gemeinden durch.
Einladung zum öffentlichen

Besuchstag in Pratteln und Möhlin
Die Schweizer Salinen und die beteiligten Spezialunternehmen laden interessierte Anwohnende und Familien an zwei öffentlichen Besuchstagen ein, die eindrücklichen und nicht alltäglichen Vibrotrucks in Aktion zu sehen. Während halbstündlich wiederholten Live-Messungen erzählen die Geologen, was sie beim Blick in die Erdkruste Neues in Erfahrung bringen können.
Die Anlässe finden in Pratteln am Samstag, 24. Oktober, von 10 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz des Schiessplatzes Lachmatt sowie in Möhlin am Samstag, 14. November, von 10 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz der Schulanlage Steinli statt. Der Besuchstag in Pratteln wird gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) des Kantons Basel-Landschaft durchgeführt, welches für die Seismikmessungen zwischen Muttenz Dorf und der Rütihard verantwortlich ist. Für die Anreise empfiehlt sich die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, da nur wenige Parkplätze zu Verfügung stehen.

Aktuell Vermessungsarbeiten in Rücksprache mit Anrainern
Nachdem die Projektverantwortlichen im August und September bei den Grundeigentümern und Anwohnenden die notwendigen Zustimmungen einholen konnten, steht nun die Vermessung entlang der Messrouten an. Dabei werden verschiedene Punkte im gesamten Messgebiet temporär markiert und so die Standorte für den Vibrotruck und der Messgeräte festgelegt. Diese Arbeiten in der Peripherie von neun Aargauer und Baselbieter Gemeinden dauern bis Ende Oktober.

Überwiegend Vibroseismik, partiell neu auch Sprengseismik in unwegsamem Gebiet
Voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche starten dann die eigentlichen Seismik-Untersuchungen mit dem Vibrotruck und den Messfahrzeugen der Firma Geo2X AG aus Yverdon-les-Bains. Die Messungen verursachen auf kurze Distanz leichte Vibrationen, sind jedoch in jeder Hinsicht unbedenklich für Mensch und Umwelt. Neben diesen sogenannten vibroseismischen Messungen sind neu vereinzelte sprengseismische Messungen vorgesehen, wie sie auch das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) des Kantons Basel-Landschaft in kurzen Abschnitten am Abhang der Rütihard und entlang des Muttenzer Hallenbades vorsieht, wo der Vibrotruck nicht fahren kann. Bei dieser Messmethode wird zwei Meter unter dem Boden eine dosierte Detonation ausgelöst. Diese erzeugt gleiche Emissionen wie die Anregung mit dem Vibrotruck und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Auch diese Arbeiten erfolgen in Absprache mit den Revierförstern und nehmen Rücksicht auf die Jagdtage.

Zuerst im Baselbiet, dann im Aargau
Die Untersuchungsfahrten beginnen voraussichtlich Ende Oktober im Raum Liestal/Frenkendorf und erfolgen danach während ca. drei Wochen sukzessive in Richtung Westen bis auf die Münchensteiner Seite der Rütihard. Die anschliessende zweite Mess-Etappe im Aargauer Konzessionsgebiet der Schweizer Salinen beginnt voraussichtlich in der zweiten oder dritten Novemberwoche und erstreckt sich von Wallbach über das «Melerfeld» bis nach Möhlin und dauert ebenfalls ca. drei Wochen. Anwohnende mit Fragen oder Anliegen können die Schweizer Salinen unter der Nummer 061 825 51 51 kontaktieren.

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