Ein Produkt der mobus 200px

(pd/mve) Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL baut seine Infrastruktur am Standort in Frick mit dem Bau eines zentralen Tagungsgebäudes mit grosser Aula und Restaurant sowie eines Forschungscampus weiter aus. Insgesamt 30 Millionen Franken investiert das FiBL in den nachhaltigen Gebäudekomplex, dessen Energiebedarf bis zu 90 Prozent über neue Photovoltaikanlagen und eine zentrale Holzpelletheizung gedeckt werden kann. 

 Mit dem heutigen Spatenstich startet der letzte Abschnitt der Bautätigkeiten am FiBL, die mit dem Neubau eines Forschungsgewächshauses und Laborgebäudes im Jahr 2018 begonnen wurden. Eine erneuerte Zuwegung zum FiBL sowie der Neubau eines modernen, tiergerecht gestalteten Rinderstalles für die Forschung komplettieren die Runderneuerung der baulichen Infrastruktur des Instituts, das seit 1997 in Frick ansässig ist. 

Mit den Neubauten startet das FiBL nicht nur in eine neue Phase der Forschung und Beratung im biologischen Landbau, es baut auch seine personellen Kapazitäten und die Forschungsinfrastruktur deutlich aus. Die Biolandbaufläche und die Nachfrage nach Bioprodukten steigen in der Schweiz und auch weltweit stark an, so dass der Bedarf für Forschung und Beratung für den biologischen Landbau deutlich wächst. Mit derzeit 190 hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden am FiBL und bald erneuerter Infrastruktur kann das FiBL diese Entwicklung nachhaltig durch Innovationen aus Forschung und Entwicklung unterstützen. 

 Das Bauvorhaben  wird durch eine Zuwendung des Kantons Aargau in Höhe von 11 Millionen Franken aus Mitteln des Swisslos-Fonds und mit Stiftungsgeldern gefördert. Für diese Zuwendungen, ohne die das Vorhaben nicht hätte realisiert werden können, ist das FiBL sehr dankbar. Die Bedeutung des FiBL für die Gemeinde Frick und den Kanton Aargau zeigten die Grussworte von Gemeindeammann Daniel Suter und des Leiters Strategie und Planung des Kantons Aargau Josef Burri beim heutigen Spatenstich. Grussworte des Präsidenten des FiBL-Stiftungsrats Martin Ott, des Geschäftsführers der Birchmeier Baumanagement AG Michael Zehnder, die das Bauvorhaben realisiert, und des FiBL-Direktors für Forschung, Extension & Innovation Knut Schmidtke unterstrichen die Stärke des Impulses, den das FiBL für eine gesunde und nachhaltige Lebensmittelerzeugung setzt. So habe das FiBL dank Forschung, Engagement und Kompetenz einen exzellenten Ruf - "ein guter Botschafter für die Schweiz."  

Der Name des neuen Forschungsgebäudes «Alvarium», lateinischer Ausdruck für Bienenstock, sei in einem «basisdemokratischen Prozess gewählt worden», freute sich Martin Ott, Präsident des FiBL-Stiftungsrats, über die treffende Namensgebung. 

Am kommenden Montag beginnen die Aushubarbeiten. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für Ende November 2021 geplant.

Bilder: Grosse Freude beim Spatenstich, von links: Daniel Suter, Fricker Gemeindeammann, Martin Ott, Präsident des FiBL-Stiftungsrats, Knut Schmidtke, Direktor für Forschung, Extension und Innovation des FiBL Schweiz, Michael Zehnder, Geschäftsführer der Birchmeier Baumanagement AG und Josef Burri, Leiter Strategie und Planung des Kantons Aargau; Unter Applaus der vielen Gäste und FiBL-Mitarbeiter übernahm Knut Schmidtke die Steuerung der Baggerschaufel für den ersten Spatenstich des neuen Gebäudes; Visualisierung Forschungscampus; Foto unten: Dank dem Vorschlag der FiBL-Mitarbeiterinnen Mirjam Hollinger und Barbara Flüh ist das neue Gebäude auch nicht mehr namenslos. Es heisst jetzt Alvarium (Bienenstock). Fotos: Marianne Vetter

Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an