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(pd) Nachdem die Raiffeisenbank Regio Frick der Fusion mit der Raiffeisenbank Mettauertal in einer schriftlichen Abstimmung am 27. April 2020 zugestimmt hat, soll die Raiffeisenbank Mettauertal im August darüber entscheiden.


Am 27. März 2020 hätte die Raiffeisenbank Mettauertal ihre ordentliche Generalversammlung durchführen wollen. Traktandiert war unter anderem die Fusion mit der Raiffeisenbank Regio Frick. Die Situation rund um die Corona-Pandemie führte zur Verschiebung der Generalversammlung.

Nachdem der Bundesrat eine schrittweise Lockerung der Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung angekündigt hat, hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Mettauertal nun die Generalversammlung neu auf Freitag, 21. August 2020, angesetzt. Sollte es bis zu diesem Zeitpunkt wider Erwarten nicht möglich sein eine Versammlung durchzuführen, hat der Verwaltungsrat ausserdem entschieden, von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe, der sogeannten «Urabstimmung» Gebrauch zu machen. Diese Möglichkeit
ergibt sich aus der Verordnung des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Diese besagt, dass die Genossenschafter, unabhängig von den entsprechenden Regelungen in Statuten, ihre Rechte auch auf schriftlichem Weg ausüben können.

Fusion auf gutem Weg
Ein erster Schritt in Richtung Bankenzusammenschluss ist bereits getan. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Raiffeisenbank Regio Frick haben der Fusion in einer Urabstimmung am 27. April 2020 zugestimmt. «Wir sind sehr erfreut über die Zustimmung aus der Region Frick und das positive Signal ins Mettauertal», betont Verwaltungsratspräsident Stefan à Porta.


Gansingen bleibt Bankenstandort
Durch den Zusammenschluss der beiden grundsoliden Banken will Raiffeisen seine Position im Oberen Fricktal weiter stärken. Die Professionalisierung wird auf allen Ebenen vorangetrieben und Spezialaufgaben werden zentral gebündelt. Frick soll als Hauptstandort der grössten Fricktaler Raiffeisenbank gefestigt werden. Der Bankenstandort Gansingen im Mettauertal bleibt mit dem ganzen Angebot der Raiffeisenbank bestehen, wenn gleich zentrale Dienstleistungen und Spezialaufgaben im Hintergrund des Bankengeschäftes künftig in Frick erledigt werden sollen. Das gesamte Personal wird auch nach einer Fusion weiterbeschäftigt.

Die Beratungskompetenz und Beratungsqualität soll durch einen hohen Spezialisierungsgrad nochmals gestärkt werden. Gleichzeitig sollen im Verbund der Raiffeisenbanken die «digitalen Bedürfnisse» der Kunden abdeckt werden. Das Mettauertal soll künftig durch die heutigen Verwaltungsräte Stefan à Porta und Roger Erdin im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Regio Frick – Mettauertal vertreten sein.

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