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Der Spitex Förderverein Fricktal steht finanziell auf soliden Beinen. Für 2019 freut sich der Vorstand über 225 000 Franken, die ein verstorbenes Mitglied dem Verein vermacht hat. Das Geld soll auf die hohe Kante gelegt werden.

HANS CHRISTOF WAGNER

Bei der siebten Mitgliederversammlung in Rheinfelden waren von den aktuell 3120 Mitgliedern 81 anwesend, die Präsident Werner Schneider in der Kurbrunnenanlage begrüsste. In dessen Jahresbericht informierte er darüber, dass 2018 rund 160 000 Franken an die Spitex Fricktal AG geflossen sind, zu deren Unterstützung der Verein im Jahr 2014 gegründet worden ist. Mit etwas über 150 000 Franken hatten vergangenes Jahr die Mitgliederbeiträge die Haupteinnahmequelle ausgemacht. Die Mitglieder zahlen 50 Franken pro Jahr. Knapp 18 000 Franken waren an Spenden eingegangen.

225 000 Franken aus Erbschaft
Für 2019 hat der Förderverein für die Spitex-Unterstützung einen Betrag von 120 000 Franken budgetiert. «Wir fahren einen vernünftigen Kurs und bilden Reserven, um für Notfälle etwas in Reserve zu haben», sagte Franz Lurvink, im Vorstand für die Finanzen zuständig. «Ein Posten im Budget 2019 ist wirklich speziell», sagte er: ein ausserordentlicher Betrag über 225 000 Franken aus einer Erbschaft. Auch diesen will der Verein nicht gleich ausgeben, sondern zur Seite legen zur Finanzierung eines grösseren Projekts im Bereich Onkologie, kündigte Lurvink an. Dennoch wollen die Spitex-Förderer von der Ausgabenpolitik, die in den Vorjahren stets davon geprägt war, Überschüsse zu erzielen, für 2019 abweichen.

Defizit wohl kleiner
So ist ein Defizit von 55 000 Franken budgetiert, der aus dem Vermögen gedeckt werden soll. Lurvink: «Unser Ziel kann es nicht sein, nur immer Geld anzuhäufen, wir wollen es auch sinnvoll ausgeben.» Schneider erklärte den Mitgliedern: «Ob das Minus wirklich so gross ausfallen wird, muss man abwarten. Es wird wohl kleiner werden, zumal wir auch noch gar keine Spenden ins Budget eingerechnet haben.» Die 81 anwesenden Mitglieder sagten zu allen Traktanden einstimmig Ja.

Rosmarie Urich, Geschäftsführerin der Spitex Fricktal AG, dankte dem Förderverein im Namen der Organisation für dessen Engagement, das vieles möglich mache, was sonst nicht zu leisten sei. «Die Spitex machte 2018 Schlagzeilen, aber meistens ging es nur darum, was ambulante Pflege zuhause kostet und nicht darum, was wir leisten», sagte sie. Private Spitex-Einrichtungen seien angeblich billiger. Doch auch diese müssten mit dem Fachkräftemangel in der Branche klarkommen.

Digitalisierung hält Einzug
Wenn der Kanton wirklich daran interessiert ist, das Prinzip ambulant vor stationär zu verwirklichen, müssten laut Urich die Vergütungen steigen und nicht sinken. Als Herausforderung nannte sie die Einführung der elektronischen Pflegedokumentation. «Die Digitalisierung hält auch bei uns Einzug.»Konkret bedankte sich Rosmarie Urich beim Förderverein für die Finanzierung eines Fahrsicherheitstrainings im vergangenen Jahr. Spitex-Mitarbeiterinnen legten im Fricktal weite Distanzen zurück. Fahrten zu abgelegenen Höfen seien vor allem im Winter schwierig zu meistern. Daher profitierten die Frauen sehr von derlei Angeboten. Auch 2020 soll es wieder ein Fahrtraining geben.

Präsident Werner Schneider dankte der Spitex-Geschäftsführerin sowie Sonja Schüpfer, die bei der Spitex das Ressort Finanzen innehat. Schüpfer helfe ihm beim grossen administrativen Aufwand, welcher bei der Betreuung von mehr als 3000 Mitgliedern entstehe.

21 19 Spitex2Zur Unterhaltung der 81 Mitglieder sang nach der Versammlung der Chor «Die Malaikas», bestehend aus acht Fricktaler Frauen. Nach deren Konzert waren die Mitglieder zum Apéro eingeladen.

Bilder: Präsident Werner Schneider dankte Rosmarie Urich (links) und Sonja Schüpfer. Zur Unterhaltung sang der Chor «Die Malaikas». Fotos: Hans Christof Wagner
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