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(evz) Ein Schweizer Paar ist am vergangen Sonntag über den Grenzübergang Tägerwilen (TG) in die Schweiz eingereist. Im Gepäck hatten sie lebende Korallen, Garnelen, Schnecken und Wasserpflanzen dabei. Mit der Einfuhr der Korallen hat das Paar gegen das Artenschutzabkommen CITES verstossen. Die Korallen wurden beschlagnahmt, das Paar gebüsst.

Bei der Befragung durch Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gab das Paar an, die Waren an einer Messe für Aquaristik in Stuttgart gekauft zu haben. Neben einer falschen Wertdeklaration konnten sie auch keine Bewilligung für die CITES-geschützten Korallen vorweisen. Alle Steinkorallen, ob tot oder lebendig, sind gemäss CITES bewilligungs- und kontrollpflichtig. Die Waren wurden deshalb beschlagnahmt und das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) informiert. Das Paar musste die hinterzogenen Abgaben nachbezahlen und wurde gebüsst.

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