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(pol) Ein Betrunkener fuhr letzte Nacht in Mägenwil ein von ihm entwendetes Auto zu Schrott. Er wurde festgenommen. In Rudolfstetten verursachte eine alkoholisierte Automobilistin ebenfalls einen Selbstunfall.


Auto aus Tiefgarage entwendet
Der Unfall in Mägenwil ereignete sich am Freitag, 6. Dezember, kurz nach drei Uhr bei der Einmündung der Alten Bruggerstrasse in die Industriestrasse. Eine Privatperson stiess dort auf einen völlig demolierten Mazda, der offensichtlich gegen einen Baum und eine Signaltafel geprallt war. Vom Lenker fehlte zunächst jede Spur. Die aufgebotene Patrouille der Kantonspolizei Aargau traf jedoch wenig später unweit der Unfallstelle auf einen Mann ohne Schuhe. Stark betrunken wollte der 21-jährige Rumäne nichts von einem Unfall wissen.

Abklärungen ergaben bald, dass der in der Umgebung wohnhafte Mann in einer ihm zugänglichen Tiefgarage das Auto samt Ersatzschlüssel entdeckt haben musste. In der Folge muss er aufgrund seines Zustandes mit dem entwendeten Wagen verunfallt sein. Die genauen Umstände müssen noch geklärt werden.

Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde im Spital untersucht. Ein Atemlufttest ergab einen Wert von rund zwei Promille an. Die Staatsantwaltschaft Baden ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Die Kantonspolizei Aargau nahm den Rumänen für weitere Ermittlungen fest. Gegen Leitplanke geprallt Einen weiteren Alkoholunfall verursachte kurz nach Mitternacht eine 57-jährige Schweizerin in Rudolfstetten.

In ihrem Auto fuhr sie auf der Bernstrasse in Richtung Dietikon, als sie in einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Leitplanke prallte. Die Frau blieb unverletzt. Die Atemluftmessung ergab einen Wert von umgerechnet über einem Promille. Die Kantonspolizei Aargau verzeigte sie an die Staatsanwaltschaft und nahm ihr den Führerausweis ab. Am Auto sowie an der Leitplanke entstand beträchtlicher Schaden.

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