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 (pol) An einer Medienkonferenz blickten der Polizeidirektor und die oberste Führung der Kantonspolizei Aargau heute auf das vergangene Jahr zurück. Kriminalpolizeilich setzten Betrugsphänomene und Cybercrime abermals höhere Ansprüche. Die Verkehrssicherheit ist unverändert hoch.

«Wichtig ist, dass sich die Menschen sicher fühlen»
Der Landammann, Dr. Urs Hofmann, Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres, dankte der Kantonspolizei für ihren Einsatz. Die Strategie der operativen Prävention, vermehrt vorbeugend zu agieren, zahle sich aus. «Die Kernaufgabe besteht darin, die Kriminalität zu bekämpfen und die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Wichtig ist, dass sich die Menschen sicher fühlen
und den Behörden vertrauen, dass das Mögliche zur Gewährleistung der inneren Sicherheit gemacht wird», so der Polizeidirektor. Delikte im Cyberraum nehmen rasant zu, vor diesen Kriminalitätsformen nicht zu kapitulieren, sei eine Herausforderung.

Technologiebasierte Kriminalität und Terrorbedrohung
Die Bilanz des letzten Jahres, die Polizeikommandant Oberst Michael Leupold mit Kernaussagen unterstrich, war erfolgreich. Für die zukünftigen Herausforderungen von technologiebasierter Kriminalität bestehe bei den Kantonspolizisten vermehrt ein Bedarf nach Fachkompetenzen im IT-Bereich. Die polizeiliche Grundausbildung wird in diesem Jahr auf zwei Jahre erhöht. Die Gefahren für die öffentliche Sicherheit sind unvermindert vorhanden – die Polizei sei zum Schutz der Bevölkerung hier gefordert.

Hohe Fallzahlen bei Betrugsphänomenen
Im 2018 konnte die Kantonspolizei Aargau alle Tötungsdelikte klären. In den letzten Monaten stellte die Kriminalpolizei höhere Fallzahlen bei den verschiedenen Betrugsformen fest, gab Hauptmann Markus Gisin, Abteilungschef Kriminalpolizei, bekannt. Er wies insbesondere auf die Phänomene des Telefonbetrugs, wie Enkeltrick oder «falscher Polizist» hin. Bei angezeigten Fällen von «Romance Scam» oder «CEO-Fraud» stieg die Deliktssumme deutlich über eine Million Franken.

Verkehrssicherheit auf hohem Niveau stabil
Die Verkehrssicherheit auf Aargauer Strassen ist unverändert hoch, erklärte Major Rudolf Scherer, Abteilungschef Mobile Polizei. Die Anzahl der Verkehrstoten sank gegenüber dem Vorjahr leicht. Bezogen auf die Fahrunfähigkeit von Verkehrsteilnehmern (Alkohol- und Drogeneinfluss) musste ein leichter Anstieg verzeichnet werden.

Operative Prävention durch Aktionen und sichtbare Präsenz
Abteilungschef Stationierte Polizei, Hauptmann Heinz Meier, führte aus, dass ein grosser Einsatz an operativer Prävention erfolgte. Ein namhafter Rückgang der Einbruchszahlen im Wohnbereich konnte erzielt werden. Zur Stärkung der Sicherheit im öffentlichen Raum habe die sichtbare Präsenz der Polizei-Einsatzkräfte an Hot Spots beigetragen.

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