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Laufenburg

Roland Kaufmann (sitzend rechts) und alle Beteiligten der Laufenburger Kulturnacht wollen in Zeiten der Krisen Brücken bauen. Foto: Jörn Kerckhoff

«Kultur ist die Antwort, Laufenburg der Ort» – dieses selbstbewusste Motto haben die Organisatoren der diesjährigen Laufenburger Kulturnacht gegeben, die am 3. September in beiden Teilen der Laufenburger Altstadt stattfinden wird. Und an diesem 3. September gibt es gleich noch einen Grund, die Altstadt zu besuchen: Der Anlass «50 Jahre Laufenburger Altstadt unter Denkmalschutz» wird nämlich auch noch gefeiert. OK-Chef Roland Kaufmann hofft, dass das abwechslungsreiche Programm – Kultur auf der einen, Stadtgeschichte auf der anderen Seite – viele Besucher anlocken wird.

JÖRN KERCKHOFF

«Kultur ist die Antwort», aber auf was eigentlich? «Wir haben im Moment so viele Krisen auf der Welt. Die Corona-Pandemie, die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine – und es sieht so aus, als würden die Krisen nicht weniger, sondern mehr. In einer solchen Zeit kann Kultur Brücken bauen und Vorurteile gegenüber dem Unbekannten abbauen», beantwortete Roland Kaufmann die Frage bei einem Pressetermin am Montag im Rehmann-Museum. Und er ist froh, dass die Kultur, die während der Pandemie stark unter Einschränkungen litt, sich nun wieder entfalten kann. «Wir haben den Anlass zu einer Zeit kreiert, als sich viele gefragt haben, ob das in einer solchen Zeit überhaupt Sinn macht. Aber Kunst und Kultur sind wichtige Ankerpunkte», ist auch Roland Senst überzeugt. «Wir schlagen Brücken und haben bei uns ja noch viele Möglichkeiten», so Senst. «Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal der beste Friedenstifter», zitierte Roland Kaufmann den französischen Schriftsteller und Sozialkritiker.

Von Ausstellungen bis Tanz
Damit wäre diese Frage also beantwortet. Und dass Laufenburg mit seiner malerischen Altstadt genau der Ort ist, um Kultur zu präsentieren, ist ja eh klar und muss nicht näher erläutert werden. Die Macher der Kulturnacht haben bei der Vorbereitung grossen Wert darauf gelegt, Kunst und Kultur in einer grossen Vielfalt zu präsentieren. So gehören unter anderem Konzerte, Lesungen, Tanz, Ausstellungen, Kunsthandwerk und auch kulinarische Kunst zum Angebot, das am 3. September zwischen 18 und 23 Uhr auf die Besucher wartet.
Etwa im Schlössle (Laufenburg Baden), wo die Ausstellung der amerikanischen Malerin Rey Carrie Bezler und des Laufenburger Holzkünstlers Roland Köpfer eröffnet wird. Im Rehmann-Museum findet unter anderem der Workshop «Kunst oder Krempel» statt, das Musikerduo Tina&Jo lädt an verschiedenen Orten in der Altstadt zu seinen Mitmachkonzerten «Sing with us» ein. In der KultSchüür präsentiert das Theaterensemble WIWA Szenen voller Spannung, Unterhaltung, Dramatik und Komik. Die Ballettschule «balettissimo» führt auf der Laufenbrücke Szenen aus «Drachenherz» auf. In der Touristinfo auf deutscher Seite wird Schriftstellerin Sandhya Hasswani aus «Laufenburg und die Habsburger» lesen. Das komplette Programm und die verschiedenen Orte der Kulturnacht, die bis 23 Uhr dauern wird, sind unter https://kulturnachtlaufenburg.com zu erfahren.

Eröffnung auf der Laufenbrücke
Eröffnet wird die Kulturnacht bereits um 17 Uhr auf der Laufenbrücke. OK-Chef Roland Kaufmann, Stadtammann Herbert Weiss und Bürgermeister Ulrich Krieger werden kurze Ansprachen halten, bevor sie sich dann vermutlich selbst in das kulturelle Getümmel stürzen werden.

Auftrag der Stadt erhalten
Neben der Organisation der Kulturnacht hatten Roland Kaufmann und das gesamte OK-Team in diesem Jahr noch eine weitere Aufgabe zu bewältigen. Von der Stadt erging nämlich der Auftrag, auch einen Anlass zum Thema «50 Jahre Laufenburger Altstadt unter Denkmalschutz» in die Veranstaltung zu integrieren. Im Jahr 1972 wurde die Altstadt von Laufenburg – die Stadt wurde erstmals im Jahr 1173 urkundlich erwähnt – unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 1985 erhielt sie wegen der guten Erhaltung ihrer Altstadtarchitektur den Wakkerpreis. An die Ernennung zum Denkmal, was zwar einerseits eine besondere Würdigung für die Stadt ist, deren Bewohner aber auch vor manche Herausforderung stellt, soll an diesem Tag ebenfalls erinnert werden. Um diesem Anlass seinen eigenen Raum zu geben, haben sich die Organisatoren dazu entschieden, die Feier zu 50 Jahre Denkmalschutz bereits um 15 Uhr beginnen zu lassen.

Das Getöse des «kleinenLaufen» hören

Zu den Attraktionen gehört unter anderem die Toninstallation «Der Lauffen». Diese soll an das Getöse erinnern, das der «kleine Laufen» einst verursachte. Der «kleine Laufen» war eine Stromschnelle, die unterhalb der Laufenbrücke lag. Zur Verbesserung der Schiffbarkeit und zum Kraftwerksbau wurde der Felsen zwischen 1908 und 1912 gesprengt. «Das würde man heute nicht mehr machen, sondern den Laufen als Touristenattraktion vermarkten», ist Roland Kaufmann überzeugt. Auf dem Laufenplatz wird ein aufblasbarer, begehbarer Kubus aufgestellt, in dem sowohl eine Bilderausstellung zur Stadtgeschichte von Laufenburg zu sehen sowie das Getöse des Laufen zu hören sein wird.
Bereits um 10.30 und um 13.30 Uhr wird es im Museum Schiff einen Vortrag von Ruedi Lüscher zum Thema «Entwicklung der Stadtgeschichte – arbeiten und leben in einem Denkmal» zu hören geben. Zu den gleichen Zeiten finden verkürzte Stadtführungen «Mittelalter trifft Gegenwart – 800 Jahre Stadtentwicklung» mit Roland Lenzin statt. Zu diesen müssen sich die Teilnehmer unter anmelden. In der Oberen Wasengasse 89 kann das dort stehende Altstadthaus aus dem Jahr 1759 besichtigt werden und ab 15 Uhr eröffnen dann verschiedene Stände des alten Laufenburger Handwerks in der Altstadt.

Bild: Roland Kaufmann (sitzend rechts) und alle Beteiligten der Laufenburger Kulturnacht wollen in Zeiten der Krisen Brücken bauen. Foto: Jörn Kerckhoff
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