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Laufenburg

Am Rednerpult: Daniele Mezzi. Foto: Jörg Wägli

Die Laufenburger Bundesfeier fand ab 18 Uhr in der idyllischen Altstadt auf dem Laufenplatz bei der alten Brücke statt. Die 1.-August-Ansprache hielt der Laufenburger Einwohner und Politiker Daniele Mezzi.

JÖRG WÄGLI

Die 1.-August-Feier auf dem Laufenplatz war sehr gut besucht. Foto: Jörg WägliBald schon waren die auf dem Laufenplatz bereitgestellten Festtische und -bänke besetzt, so dass «Nachschub» besorgt werden musste. Kulinarisch verwöhnt wurden die vielen Festbesucher von der Swissbar und Mitgliedern des Fördervereins Tourismus Laufenburg, musikalisch vom Duo Tina und Joe sowie der Stadtmusik Laufenburg.
Als Festredner konnte Stadtammann Herbert Weiss Daniele Mezzi, Präsident der Die Mitte Bezirk Laufenburg und Mitglied Parteivorstand Die Mitte Aargau, begrüssen. Einen Laufenburger «durch und durch»: In Laufenburg geboren, aufgewachsen und zuhause. Selbstverständlich hatte Mezzi lobende Worte für «sein» Laufenburg, seine Heimat. Er lobte den Laufenburger Sinn für Gemeinschaft, welcher etwa in der Fusion mit Sulz, aber auch in der sehr guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Laufenburg Baden zum Ausdruck komme. Er wies auf die gute Lage in einer wirtschaftlich gesunden Region, inmitten einer wunderschönen Natur, ländlich und doch zentrumsnah, hin. Er lobte die Infrastruktur und den Willen, sich weiterzuentwickeln. Der Redner hatte aber auch mahnende Worte parat. So etwa betreffend Finanzen, auf welche Laufenburg besonders Sorge tragen müsse, oder beispielsweise betreffend der vergangenen Stadtratswahlen: «Das hat unser Städtli nicht verdient. Das ist nicht Laufenburg!»

rfreute Gross und Klein: Die Stadtmusik Laufenburg. Foto: zVgSeine Gedanken zum 1. August führten den Redner aber auch über die Region hinaus. Generell bereite ihm das zu schnelle Wachstum, die unaufhaltsame Globalisierung und der übertriebene Konsum Sorge, sagte Mezzi. Und weiter: «Wir leben im Moment in einer sehr schwierigen Zeit.» Eine Zeit, die nicht so schnell vergessen sein werde. Corona-Krise, Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise – auf einmal müssen ganz andere Prioritäten gesetzt werden. Lösungsorientiertes und überlegtes Handeln, mit gesundem Menschenverstand und Eigenverantwortung sowie dem Bewusstsein für vorhandene Kapazitäten und Grenzen, sei gefragt, sagte Mezzi, von der Politik, aber auch von jedem Einzelnen. «In Zeiten wie diesen ist es von unermesslicher Wichtigkeit, Solidarität zu zeigen, gemeinschaftlich zu handeln und die Schwächeren in unserer Gesellschaft zu unterstützen», betonte der Die-Mitte-Politiker. Ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander sei nötig. Doch trotz turbulenter Zeit und vielen Unsicherheiten blicke er insgesamt positiv in die Zukunft, meinte Daniele Mezzi zum Schluss: «Packen wir es gemeinsam an, setzen wir auf Gottvertrauen.» Dies getreu dem Motto des Komponisten Hermann Suter, der als letztes Satz des Laufenburger Liedes geschrieben habe: «Schütze Gott Dich immer kleine Stadt am Rhein!»

Die ganze Rede von Daniele Mezzi im Wortlaut

Bilder
Erstes Bild: Am Rednerpult: Daniele Mezzi. Foto: Jörg Wägli
Zweites Bild: Die 1.-August-Feier auf dem Laufenplatz war sehr gut besucht. Foto: Jörg Wägli
Drittes Bild: Erfreute Gross und Klein: Die Stadtmusik Laufenburg. Foto: zVg
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