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Laufenburg

(mw) Ein Mammutprogramm hatten die Stimmberechtigten von Laufenburg zu absolvieren. Nicht weniger als 20 Geschäfte standen auf der Traktandenliste. Alle wurden genehmigt. Unter ihnen auch Kredite in Millionenhöhe.

Insgesamt waren wenige Diskussionen zu verzeichnen. Von total 2002 Stimmberechtigten waren lediglich 70 anwesend (absolutes Mehr 36). Die Anwesenden hielten sich hervorragend an die Schutzbestimmungen. Und trotz der zahlreichen Traktanden konnte die Versammlung sehr speditiv durchgeführt werden.
Aufgrund der geringen Anzahl der anwesenden Stimmberechtigten (etwa 3,5 %) würde die Ortspartei FDP befürworten, wenn die Traktanden 9, 10, 11 (Kredit Ersatzbau Mehrfamilienhaus, Taverne zum Adler und Sanierung Hinterdorfstrasse) mittels Urnenabstimmung dem ganzen Souverän unterbreitet werden würde. Dies ist jedoch nur noch mittels Ergreifen des Referendums noch möglich, da alle Traktanden angenommen wurde.
Zu einer längern Diskussion mit diversen Fragen führte der Verpflichtungskredit per 3,275 Mio. Franken als Baukredit für den Ersatzneubau Mehrfamilienhaus Kleinstadt 4 inkl. dem Bau eines Carports. Auch wurde ein Abänderungsantrag gestellt, dass eine Photovoltaikanlage auf das Dach gebaut werden solle und Leerrohre beim Carport verlegt werden sollen, um künftiges Laden von E-Autos zu ermöglichen. Dem Abänderungsantrag wurde mit grosser Mehrheit zugestimmt.
Zu einer kurzen Diskussion (Frage zur Heizung und dem Phasenplan eines künftigen zweiten Wärmeverbunds) führte auch der Verpflichtungskredit über 2,526 Mio. Franken als Baukredit für die Sanierung der Liegenschaft Taverne zum Adler. Auch wurde ein Hinweis angebracht, dass die Werkleitungs- und Belagssanierung im Bereich «Adler» vorgezogen werden solle, damit nach Beendung der Sanierung der Liegenschaft nicht wieder die Strasse aufgerissen werden müsse. Der Kredit wurde gutgeheissen.
Kurze Diskussionen erfolgten zudem bei den Einbürgerungen (eine Ergänzungsfrage zum Zuzugsdatum) sowie bei der Beratung des Budgets 2021 und der Festsetzung des Steuerfusses (Verständnisfrage, warum eine Budgetüberschreitung einer Abteilung zustande kam) sowie beim Verpflichtungskredit per 85 000 Franken für den Ersatz der Bestuhlung in der Turnhalle Sulz (Frage zu den Massen der Bestuhlung). Den drei Geschäften wurde aber grünes Licht gegeben.
Ohne Diskussionen genehmigt wurden nebst Protokoll und Rechenschaftsbericht ein Verpflichtungskredit von 450 000 Franken für die Ersatzbeschaffung des Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr Laufenburg, ein Kredit von 105 000 Franken für die Ersatzanschaffung der Schülerstühle im Schulhaus Blauen, ein Verpflichtungskredit per 75 000 für die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie Areal Schützen/Bahnhof und Burgmatt, ein Kreditantrag über 3,42 Mio. als Baukredit für die Sanierung der Hinterdorfstras­se in Sulz inkl. Werkleitungen, ein Verpflichtungskredit per 205 000 Franken für die Umlegung Abwasserleitung Schollenhalde, ein Verpflichtungskredit per 135 000 Franken als Baukredit für die Sanierung der EW-Werkleitungen im Abschnitt Werkhof & Innerortsende der K130 und ein Zusatzkredit per 200 000 Franken für die Gesamtrevision Nutzungsplanung.
Ebenso ohne Diskussion Zustimmung erfuhren die Verlängerung des Baurechts für die Trafostation Pfarrhaus in Laufenburg, die Weiterführung des Parkvertrag Jurapark 2021 bis 2031, eine Änderung des Rahmenvertrags Musikschule Regio Laufenburg sowie eine Übertragung Darlehen der Ortsbürgergemeinde zur Einwohnergemeinde.
Unter Verschiedenes und Umfrage informierte der Gemeinderat über die Sanierung K130, die Abklärungen Grundwasserfassung Rüchi, die Sanierung des Schwimmbad-Kiosks sowie Fragen der Biodiversität.

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