Ein Produkt der mobus 200px

Bözen

Der aktuelle Gemeindeammann Robert Schmid mit drei ehemaligen Gemeindeoberhäuptern: Annemarie Baumann, Hanspeter Joss und Daniel Büeler (v.l.n.r.). Foto: Sonja Fasler Hübner

Anlässlich der letzten Bundesfeier in Bözen als politisch eigenständige Gemeinde stand Bözen selbst im Zentrum. Die Festredner waren nebst dem amtierenden Gemeindeammann Robert Schmid vier ehemalige Gemeindeammänner, die auf insgesamt vier Jahrzehnte in der Geschichte der Gemeinde zurückschauen konnten.

SONJA FASLER HÜBNER

Nachdem der Sonntag ziemlich verregnet gewesen war, brach am Abend genau rechtzeitig die Sonne durch, damit die offizielle Feier wie geplant auf dem TurnRasenplatz stattfinden konnte – als hätte sie gewusst, dass es das letzte Mal war, dass Bözen als egenständige Gemeinde zur 1.-August-Feier laden konnte.

Aus diesem Grund gabe es heuer auch nicht einen Redner, sondern gleich deren fünf, nämlich die ehemaligen Gemeindeammänner Der eigens gegründete Ad-hoc-Chor sang das "Bözer Lied". Foto: Sonja Fasler HübnerHans-Peter Joss, Daniel Büeler, Vreni Erb, Annemarie Baumann und der amtierende Robert Schmid. Sie alle hatten in ihren teils langjährigen Amtzeiten einiges erlebt und schauten auf insgesamt vier Jahrzehnte Bözer Gemeindegeschichte zurück.
Den Anfang machte Hanspeter Joss, der von 1978 bis 1989 als Gemeindeoberhaupt wirkte. Ohne politische Erfahrung sei er damals als jüngster Gemeindeammann im Bezirk Brugg gestartet, erinnerte sich Joss. «Was man nicht kann, kann mal lernen», habe er sich damals gesagt. Bald wurde im klar: «Ein Aufräumer und Organisator ist gefragt, einer von auswärts, ein Neutraler.» Bauordnung und Zonenplan fielen ebenso in seine Amtszeit wie der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes: «Einer der damals modernsten Gemeindebauten ist es geworden. Knapp 40 Jahre haben wir dort gewirkt und jetzt geht es nach Hornussen.» Auch der Abbau des Bahnangebotes war damals ein Thema und in diesem Zusammenhang ein Busbetrieb Frick-Brugg für den sich Joss stark machte. Seine Empfehlung für den künftigen Gemeinderat von Böztal: «Versucht eine gute Freundschaft im Team anzustreben. Teamfähigkeit, Ausdauer und eine Prise Humor sind gefragt. Nicht zu vergessen das Fingerspitzengefühl. Lasst euch von der Verwaltung nicht alles diktieren. Vier Gemeinden zusammenzuschweissen ist eine persönliche Aufgabe – ‹e Riesebüez›!»

Nutzungsplanung Kulturland, die Einführung der Sackgebühr, der Kauf der Mühle und die Eröffnung der A3 waren einige Dinge, die sich während der Amtszeit von Daniel Büeler, der der Gemeinde von 1990 bis 1997 vorstand, abspielten. Auch nach seiner Amtszeit als Gemeindeammann engagierte er sich weiter im Dorf, etwa in der Gruppe «Bözen braucht Impulse», im Forum Botia und in der Gruppe IG-OF, deren Ziel die Fusion von Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen war. «Ich persönlich bin froh, dass es mit dieser Fusion zur Gemeinde Böztal geklappt hat», betonte Büeler, der der Hoffnung Ausdruck gab, dass Böztal einen guten Start hinlege, alle aber auch immer die eigenen Dörfer im Herzen tragen würden.
Vreni Erb, die von 1998 bis 2009 Frau Gemeindeammann war, konnte ihre Festrede aus gesundheitlichen Gründen nicht selber halten, was dann Hanspeter Joss für sie übernahm. «Auch wenn der Zusammenschluss zur Gemeinde Böztal sicher einige Vorteile mit sich bringt, tut es mir doch im Herzen weh, dass dies der letzte 1. August ist, den wir als eigenständige Gemeinde feiern können», gesteht sie in ihrer Rede. Sie sei damals die erste Frau in der Region gewesen, die 1989 im eher konservativen Bözen in den Gemeinderat gewählt worden sei. Natürlich sei ihr als Frau damit das Ressort Soziales zugefallen – und später die Sorge um die Asylanten. Dazu fielen Vreni Erb einige Müsterchen ein, etwa als sie eine hochschwangere Frau ins Spital fahren musste und die Gefahr bestand, dass das Kind im Auto zur Welt kommen könnte. Oder als ausgerechnet die netteste Asylanten-Familie ausgeschafft wurde. «Das het mir ‹de Gong geh›!» Ebenfalls in ihre Amtzeit fiel das Thema Alterswohnungen und die Gründung der Genossenschaft «Wohnen im Alter». «Aus der ganzen Schweiz sind sie gekommen, um unsere Vorzeuge-Wohnungen anzusehen», so Vreni Erb nicht ohne Stolz.
Ligado-Projekt und Verwaltung 3plus fielen in die Amtszeit von Annemarie Baumann, welche von 2010 bis 2013 Frau Gemeindeammann in Bözen war. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr unter anderem ein Telefongespräch mit einem Herrn vom Bundesamt für Energie. Es ging um das geologische Tiefenlager und die damit zusammenhängende Information der Bevölkerung. «Ein heisses Eisen und eine ‹Affair à suivre›», so Baumann.

Der amtierende Gemeindeammann Robert Schmid, der seit 2014 im Amt ist, blickte vor allem auf die Bestrebungen zurück, die vier Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen zu der Gemeinde Böztal zu vereinen. Eine Herkulesaufgabe, die sich nun in der Umsetzungsphase befindet. «Im Herbst begeben wir uns mit den anstehenden Infoveranstaltungen zu den neuen Reglementen in den Landeanflug. Am 4. Dezember mit der ersten Gemeindeversammlung Böztal setzten wir auf der Landepiste auf, um per 1. Januar 2022 definitiv anzukommen», so Robert Schmid zu aktuellen Stand. «Die neue Gemeinde hat aus meiner Sicht mit ihren ca. 2700 Einwohnern eine gute Startgrösse. Was jetzt kommt, ist eine Phase der Konsolidierung, was nicht weniger Arbeit bedeutet.» Die neue Gemeinde solle noch ein gewisses Wachstum anstreben, aber nicht uneingeschränkt, wünscht sich der Bözer Gemeindeammann. «Es sollte gelingen, trotz oder eben mit dem neuen Raumplanungsgesetz unsere Aufgaben zu erfüllen. Noch ein wenig attraktiver weren und vielleicht den Steuerfuss noch etwas zu senken», so Schmid, der bekräftigte, dass man nebst allem Politischen auch ein «Wirgefühl» anstreben müsse.
Der Redemarathon endete mit dem Singen der Nationalhymne durch den Ad-hoc-Chor unter der Leitung von Dirigentin Tina Kupprat, der zuvor bereits das «Bözer Lied» zum Besten gegeben hatte. Die Festwirtschaft an der Bözer Bundesfeier führten übrigens Männerriege und Turnverein. Nach einem grossen Feuerwerk durften sich alle Festbesucher von der Gemeinde offerierte Cervelats vom Grill gönnen.

Bilder:

- Der aktuelle Gemeindeammann Robert Schmid mit drei ehemaligen Gemeindeoberhäuptern: Annemarie Baumann, Hanspeter Joss und Daniel Büeler (v.l.n.r.). 
- Der eigens ins Leben gerufene Ad-hoc-Chor sang unter der Leitung von Tina Kupprat das «Bözer Lied».
Fotos: Sonja Fasler Hübner

 

Alle Reden im Wortlaut:

Hanspeter Joss:

I  bin im 1978 als jüngste Amme vom Bezirk Brugg z `Böze gstartet. Ohni  Erfahrige im politische Ablauf, wenig Kenntnis vo de Bözer Bevölkerig. S`einzige wo mech met Böze verbunde het esch mini Julia. Im Herbscht 1977 send mini Vorgänger, de Gummi-Hanse Walti, (Brack Walti) und de Fritz Gysin  be mer obe uftaucht und händ mi als künftige Gmeirot bearbeitet. Alles abwinke hät nüt gwirkt: i seigi jo erscht 3 Johr z`Böze, häbi 3 chlini Chind – de jüngsti do het grad vorher gredt. Nei das got würkli ned. Aber greizt hetts mi denn scho . Was me ned cha, cha me lehre.  s`Stimmvolk het mech zum Gmeinrot und zum Amme gwählt.

Z` Aarau hani atrabe müesse. De damalig Regierigsrot, Jörg Ursprung, hät mer  klare Wii igschänkt. „Böze ghöri zu de letschte Mohikanergmeind, sorge sie defür, dass det unde ufgrumt wird. Gönd äntli vo de Stubekanzlei ewäg – Näbeamtlechkeit i de Gremie escht verbi.“

Won i heigfare bi, hets mer dämmert – aha, en Ufrumer und Organisator hät me gsuecht, eine vo uswärts, en Neutrale. Met em Gmeindsinspekter und Gmeiamme vo Frick, em Max Müller, hani i en guete Instrukter und Früend kenneglehrt:„Ihr müend e gschiite Kanzlei ha“, hät är mer empfohle. De Dölf Senn min Vize, euses Zahlegwüsse, hät duregrächnet, öb mer das vermöge. Sini  Mahnige und Berächnige händ eus gnützt, ohni ihn wäre mer ab und zue im Näbel umegfloge.

En Bauordnig und Zonenplan händ ned bestande, met Hilf vom ene Ruumplaner vom Kanton hämmer mer die Pendenz erledigt. Won i em 74gi  boue ha, hätt mer de Amme gseit, i sölli eifach öppe 20 Meter Abstand näh zum Chile Gmeihus…

Euses neue Verwaltigsgebäude escht en mühselige Wäg gsi. D` Wünsch hät me in Aarau aglueget. Ich schicke Eu en Architekt vom Kanton wo sech i de Verwaltigsgebäud uskennt.  S`Stimmvolk hät ja gseit, de Kanton het Zusicherige für d`Finanze gmacht-  und denn escht de Hammerschlag vo Aarau cho. In Bade escht be de BBC es schlimms Grücht umgange, sie wärdi entwäder stark verchlinert oder aber verleit. Bade und Umgäbig würdi zum Armehus vom Aargau. Das het sech zum Guete gkehrt - us de BBC esch ABB erstande und mer händ chönne boue. Es escht eini vo de modernste Gmeindsboute drusworde;  Knapp 40 Jahr hämmer dete gwirkt. Und morn >  gots uf Hornusse.

Ich be Obmann vo de Gmeindammmänner vom Bezirk Brugg worde. En Glückfsfall für Eus drei Gmeinde im obere Fricktal. Eis Bespiel: D`SBB hät mitteilt, dass de Bahnbetrieb Frick-Brugg muessi stark verchlinert wärde.

Das wäri für Eus, für d Èntwicklig vo Eusne Dörfer, fatal gsi. Wär hätti denne no uf Böze abe  welle cho wohne?

Zäme mit mim alt- Kolleg, Fritz Gysin, hämmer mer euse Plan für de Bahnersatz bem Kanton iigreicht. De Busbetrieb Frick-Brugg. „Kommt überhaupt nicht in Frage“ het de Kanton mitteilt. Met dere Botschaft bin i zum Repla-Chef vo Brugg, em Aldo Clivio em Gmeiamme vo Windisch.  „Muesch de Kopf ned lo hange, dene z`Aarau und der SBB zeige mer jetze wos dure got. Met de Astössergmeinde vom Bözberg send mer in Aarau ufträte.

De Bus  escht cho und mer chönnte eus de nümme wägdänke. Hornusse und Zeihe send die grosse Brämser gsi, hüt send si beschti Profiteure. Hornusse wäri mit em reduzierte Bahnangebot iiverstande gsi und Zeihe hätte gar e neue Haltestell welle…

I all dene Umsetzige vo dene viele Ufruum-Pendenze möchti mim 2. Vize, em Becke Werni (Pfister Werner),  es Chränzli winde. Be vielne Verhandlige met em Kanton und em Bund esch är debi gsi. Mit sinere überleite Art und sim gsunde Menscheverstand händ mer enand guet ergänzt.

I be gärn Gmeindamme gsi.

Aber was no viel wichtiger gsi isch, send mini Gmeirotskollege. Glaubet jo ned, dass be Eus nid ab und zu d`Fetze gfloge send. Be soviel Problem immer di richtige Lösige z`treffe esch mängisch fascht unmögli gsi. Nach jedere Sitzig semmer zäme i Bäre oder i Poscht. Dete händ mer Friede gmacht. De Bumann Willi, senior, hätti ame gseit: Dürsteler, am Morge, Trinkler am Mittag und Kistler am Abe.

Ich dänke a eusi unvergässliche Gmeirotsreise mit eusne Fraue. Das hät eus zämegschsweisst. Zugäh: ich bin en Frohnatur und i has gärn wenn öppis lauft. Met mim Nachfolger em Daniel Büeler hani en Kamerad gha wo die Teamart wiiter gfüert hät. Aer het das französische savoir vivre intus , wos emne guete Team brucht. Dä Geischt hät er wiitertreit. Feste arbeiten – feste festen, gäll Daniel. öb im Bruef oder i de Politik hani immer wieder festgstellt: Lüt wo ihri Büez gärn mache, mache sie guet. „Z`Böze macht me öppis richtig oder lots lo si!“

So hets tönt vo Eusne Original, de Ursi Hans, Hühner Willi, Rüti Max, Eich Kari und de Poscht Fredy. Wie mängisch hämmer über die Burschte gstuunet. Ich dänke a eusi herrliche Dorffest, ohni die wärs nie gange. Es paar Müsterli: Wo mer s`Friedhof WC planet händ, hätt me d`Friedhofmuur welle ewäg ne. Original Post-Wirt: „Die wo dine sind (im Friedhof) gönd ned use und die wo dusse sind, wänd ned inne“.

Oder be de Wahl in Vorstand vo de Wiifründe. Det hättis no en Frau bruecht. Meint de Ursi Hans „Es bruchi e kenni, es hät ja jede eini dehei“ Wenn de Hühner Willi mit öppisem ned iverstande gsi esch, het är de Kopf gschüttlet und vielsagend gmeint: „Nüt säge dörfe me doch.“

Eusi ehemalige Gemeiröt, hämmer all Jahr, zumene Ustuesch is Elfiger use izlade. Nie z`stolz si, d` Lüt go frage wo Erfahrig händ. Die Ehemalige send a de Versammlige eusi Stütze gsi.

Was empfieli eusne Neue zum künftigen Böztal? Versuchet e gueti Fründschaft im Team a zstrebe.  „Der Feind kommt von innen“ hät chürzli de langjährigi Alt- Amme vo Endige, de Kurt Schmid, gseit. Teamfähigkeit, Usduur und en Bitz Humor send gfrogt. S`Fingerspitzegfühl ned vergässe. Lönd eu vo de Verwaltig ned alles lo diktiere. 4 Gmeinde zämezschweisse escht e persönlichi Ufgab – e Riesebüez!

De Amme Robert Schmid und de Vize Roger Frey händ de Prozess vo de Zämeführig prägt, sie kenne d`Dossier , und sie wärde Ihres Beschte gä. Sie solle a d`Spitze vo Böztal. Treu nach em alt Bundesrot Willi Ritschard: „Tue den Tiger in den Tank, es nützi nüt, wenn en Esel am Stür hocket.“

Daniel Büeler:

• Danke, Hanspeter für die nätti Übergabe – da isch a damals wo ich nach Dir als Amme cho bi au e problemlosi Übergab gsi – ich bi ja au schon 4 Jahr under Dir Gmeirat gsi.

• Gueten Abig liebe Bözerinne, Bözer und Gäscht

• A dem Sunntig 1985 wo mer euse Rolf (hüt isch er 36 und wohnt mit de Familie in Küttige) tauft händ und nachher im Bäre gässe händ isch mer det zur Wahl als Gmeirat gratuliert worde.

• Als Ingeneur hät de HP dänkt sell ich doch di technische Ressort überne. Damals scho guet gfüert hät mer vor churzem d’Elektra ja als Perle chönne verchaufe

• Us dere Ziit als Amme sind mer a paar Sache no guet in Erinnerig:
o Wie de Hanspeter han ach ich es super Team im Gmeindrat und de Verwaltig gha. Härt schaffe aber s’gellige und de Kontakt zum Volk ned vergässe sind wichtig gsi!
o D‘ Oberdorfstrasse hämer Bauriif gmacht – isch guet cho (s‘ 1. Projekt wär ja pfiffegrad durs Dorf abe gange)
o D‘ Nutzungsplanung Kulturland hämer verabschidet
Bim Rundgang mit em Kanton han ich ob de Delli müesse en Umwäg mache dass die ned die tolle Boute vo de damals no junge Dellibuebe im Naturschutzgebiet gseh händ – da isch no heiss gsi
o Ifüerig vo de Sackgebühr – Verbränne statt Deponiere isch agseit gsi
o De Fesenacker isch überbout worde und s’Projekt Dorzentrum Oberdorf nach em Chauf vo de Liegeschaft Heuberger isch nach em Uustig vo de Post und em Volg ned z’standcho – defür isch s’Hinderhuss den e guetei Basis worde für d’Alterswohnige
o Ja, ich ha d’Mühli kauft mit em Gäld womer für d’Schiibestandentschädigung übercho händ (das will mer ja ned dörf über en Autobahn schüsse) – hüt simmer am ufbereite vo de Mühligschicht wo ja euses Mahlwärch und s’Mühlirad z’Aarau a de Schlossmühli dreht
o D‘ A3 isch 1996 – vor 25 Jahr – eröffnet worde. Und er glaubets chum, denn isch es im Dorf wirklich ziemlich ruhig gsi - ned wie hüt wieder mit dem zuenämende Verchehr.

• Schön isch au d‘ Eröffnig vo de Buslinie gsi. Ihr händs vom Hanspeter ghört, er het d’Arbeit gha und ich bi as Iweigsfäscht – mi emene Chübel gäler Farb für de Stadtamme Rolf Alder vo Brugg will de no kein Parkplatz gha hät für euses Poschti

• Es wiiters Highlight isch im August 1991 bi de 700 Jahrfiir vo eusem Land de Ortsbürgertag gsi wo mer alli Ortsbürger vo Böze iiglade händ. Viel sind cho aber ned alli sind glücklich gsi und händ zum Teil abgseit, will sie früener nach altem Gsetz für ihr Verwandte händ müesse Armnestüür uf Böze zahle

• Am Ändi vo miniere Amtsziit 1997 häds mich sehr gfreut, dass ich mit de Familie Bürger vo Böze worde bin – es tolls Geschänk usere Idee vo minere tolle Nachfolgeri, em Vreni Erb. Ich glaube als Dank für mini Arbet und au echli dass ich den au ha dörfe Ortsbürgerabgabe zahle won ich mal igfüert han.

• Nach minere Ziit als Gmeindamme isch mer Böze ned glich gsi und ich han mich wiiter engaschiert, zum Bispiel:
o Scho 2004 händ de Hanspeter und ich e Gruppe „Bözen braucht Impulse“ gründet und händ scho dete gseh, dass mir im obere Fricktal i allne Dörfer ähnlichi Herusforderige händ
o 2008 händ de Hanspeter, s’Vreni und ich s‘ forum botia is Läbe grüeft. E tolli Veranstaltig immer im Oktober i de Poscht mit emene interessante Redner/Redneri und emene gmischte Publkum us em Aaretal und em Fricktal
o 2013 bin ich derbi gsi bi de Gruppe IG-OF wo e Fusion als Ziel definiert hät vo Böze, Effige, Elfige und Hornusse

• Ich persönlich bi froh dass das mit dere Fuison zu Bötzal so guet klappet het

• I de letschte Mönet – wahrschindlich wäge viel Arbeit und au wäge Corona isch d’Kommunikation ned ganz optimal gsi.
Das sell eus aber jetzt ned dra hindere alles z’underneäh, dass Böztal guet cha starte und mir aber immer au eusi Dörfer im Härz händ – so wie die Vierwaldstätter vor wiit über 700 Jahr au ihri Gebiet vom Ganze!

• I dem Sinn allen e schöne Abig und e tolli Zukunft als Bözer in Böztal

• Ich dörf wiitergeh an mini Nachfolgeri, en Vreni Erb. Ihre Teil übernimmt hüt wäge Ihrem ned so guete Gsundheitszustand – a dere Stell für Se beschti Erholig und guete Gsundheit - de Hanspeter. Bitte sehr.

Vreni Erb:

Liebi Bözerinnen und Bözer
Als erstes möchte ich mich entschuldige, dass ich nicht selber cha rede. Mini Stimm wott eifach nömme! Danke an Hanspeter Joss, wo das för me übernimmt, er isch hüt eifach mis Sprachrohr. Es isch hüt de letzti 1. August wo mer als eigeständigi Gmeind chönne fiire. Au wenn de Zämeschluss zur Gmeinde Böztal sicher einige Vorteil mit sich bringt, was i doch hoffe, tuets im Härze weh und i ha bereits en neue Bözer-Fahne für de Garte bstellt, de alti isch verfötzlet. Er hät allwäg gmerkt, dass sini Zyt abgloffe isch, ond wie lang er no lieferbar isch, weiss me net.
Im Herbst 1989 ben i als erschti Frau i dr Region im meh oder weniger konservative Böze i Gmeindrat gwählt worde, i be au stolz gsi, aber das het sich denn gtleit, wo’s gheisse het, das Jahr haltisch Du d 1.August-
Red. Natürlech isch mer als Frau s Ressort Soziales zue gfalle und spöter d Sorg um d Asylante. Das isch ja denn zumal e Fraue-Domäne gsi. Ab 1998 han i 12 Jahr lang als Amme d Gschick vo euser Gmeind dörfe
leite ond onder anderem ebe d Asylante betreue, da chonnt mer z Sinn, wie das mit de erste gange isch. I ha die z Oberchulm müesse hole, si sind da nonig i d Gmeinde bracht worde. I be denn vor dem Hus gstand niemer het uf to, i ha glütet, wo niemer cho isch, ben i eifach ie. Im 1. Stock hani denn en Ma ond e Frau „gfonde“ wo näbem Bett knäulet sind und bättet händ. I öberlege mer no hüt, ob si das of di vergangnig Zyt oder die wo z Böze of si zue chonnt gmacht händ!

Öppis anders:
Einisch wo i recht spat vonere Sitzung hei cho be, het am halbi drü am Morge s Telefon gschället und en Maa het gseit „Chind chonnt“ i be denn i d Müli abe gfahre ond Richtig Aarau, stockdicke Näbel und hinde inne e Frau wo gstöhnt het, dass i dänkt ha, jetzt chonnt jede Moment das Chind i mim Auto of d Welt. Aber es hat grad no glängt bis in Spital. Nomme de Rückweg isch denn gar net luschtig gsi. Wägem Nebel hani di richtig
Usfahrt verpasst ond be plötzlech ohne Benzin z Brugg obe gestande. Witere Kommentar esch net nötig…
Mer händ i dere Zyt zwüsche 10 und 15 Asylante gha. Usgrechnet die Aständigste händ es Formular 2 Tag z spat igschickt ond sind dorom usgwese worde.
I ha dr Uftrag übercho am Abe mit 4 Köffer bi dere Familie z si. D Polizei isch au da gsi. Am morge früh isch die d Familie denn of Chlote transportiert worde, öppe am halbi nüni hat en Polizist aglütet und gseit: Mer händ glaub doch di Lätze of de Flüger to. Das het mer grad de Gong gäh. Do hämmer en Brief of Aarau gschickt ond gschrebe: solang ich Gmeindamme sig müesse si of Böze keini Asylante meh schicke oder bringe. Es isch denn e arbetsintensivi Zyt gsy.

Gli het eus denn no de Gedanke vo Alterswohnige beschäftiget. D Gmeind het denn s Land im Baurecht zur Verfüegig gstellt und mer händ mit es paar Lüüt e Gnosseschaft gründet. „Wohnen im Alter“ het gstartet!
Mer händ de Ateilschi extra tief ghalte, damit möglichst vill Lüt mitmache. Ond es esch glunge. De H.P. Joss hett denn no d Idee vo Darlehe gha. So hämmer i zwo Etappe 24 Wohnige of Bei gstellt ond sicher 20 Delegatione us der ganze Schwyz sind eusi Vorzeige-Wohnige cho aaluege ond öppe a 10 Ort bin i si go vorstelle. Dor das Projekt isch Böze i dr ganze Schwyz bekannt worde. So, das sind es paar Meilestei us miner Amtszyt gsi. Nach dr Sitzig sind mer immer no eis go zieh, de Abschluss het meischtens „e alti Zwetchge“ gmacht. I wörd mehr wönsche, dass de neu Gmeindrat vo Böztal die Tradition witer füehrt, net wäge dr alte Zwetschge … Danke fürs Zuelose ond für d Zuekunft alles Gueti, es guets Zämeschaffe
ond vor allem Gsondheit wönsch ich Euch allne.

Annemarie Baumann:

Ligado-Projekt / Verwaltung 3plus: Bei meinem Amtsantritt 2010 war klar, dass eine angestrebte Fusion der 5 Dörfer im oberen Fricktal nicht zu Stande kommt. Es konnten nicht in allen Orten Mehrheiten für eine Fusion gefunden werden, es war einfach generell noch nicht stimmig. Das gescheiterte Vorhaben Fusion wurde von den betroffenen 5 GA analysiert und abgeschlossen. Es war klar dass in dieser Amtsperiode 2010-2013 das Thema Fusion seitens Gemeinderäte nicht schon wieder auf den Tisch kommen wird.
Als wichtig und überprüfungswert wurde aber ein Zusammengehen auf Verwaltungsebene erachtet. Es entstand das Projekt Ligado. Das Wort Ligado bedeutet Verbinden. Mit einem externen Projektleiter wurde die Form und Intensität der Zusammenarbeit in den Verwaltungsabteilungen Kanzlei, Finanzen und Bauamt/Hauswartungen geklärt. Der ganze Prozess dauerte 4 Jahre. Mit verschiedenen Informationsmitteln wurde die Bevölkerung über den Projektstand auf dem Laufenden gehalten.
Es mussten einige Hürden überwunden werden. Zuerst waren 5 Gemeinden am Projekt beteiligt, und schlussendlich verblieben die 3 Gemeinden Elfingen Hornussen und Bözen als Kernstück des Projektes. Ende 2013 ging aus dem abgeschlossen Projekt, die Verwaltung 3plus hervor. Die 3 Gemeinden erachteten diese Verwaltungszusammenarbeit ganz allgemein als ein PLUS und das PLUS stand auch für Offenheit.

Bekanntschaft mit einem sehr schnellen Berner
Ich nehme an meinem Arbeitsplatz das Telefon ab und es spricht eine Person im Berner Dialekt wie aus der Pistole geschosssen: Frau Baumann Sie müssen jetzt einfach 10 Minuten Zeit für mich haben, er stellt sich zudem vor als Herr vom BFE. Er spricht und spricht und spricht in seinem Berner Dialekt, ich kann es einerseits nicht fassen, dass ein Berner so schnell sprechen kann und anderseits studiere ich am BFE – merke dann, nein das ist keine Abkürzung aus meinem beruflichen Umfeld. Es spricht hier das Bundesamt für Energie!! Ich werde überflutet im Eiltempo mit diversesten Informationen über das Vorgehen des Bundesamtes Energie zur Planung von einem Geologischen Tiefenlager. Eine breite Medienkampagne steht an. Wir sind eine mögliche betroffene Gemeinde. Als mein Gesprächspartner darauf hinweist, dass wir in der weiteren Region für die Bevölkerung einen Informationsabend organisieren sollten – konnte ich ihn doch unterbrechen – ich sage ganz einfach, Ja das machen wir hier in Bözen. Und es ist mir gelungen ihn für einen kurzen Moment zu unterbrechen. Sein Redetempo leuchtet mir dann schon ein, er informierte alle betroffenen Gemeinden persönlich zeitnah innerhalb von wenigen Stunden. Vermutlich hatte ich ein heisses Ohr nach diesem Telefonat. Geologisches Tiefenlager ist ja auch ein heisses Eisen Affaire à suivre. Verbindlichkeiten gg. Bezirksorganisationen. Temperaturmässig erlebte ich etwas ganz anderes gegen Ende meiner Amtszeit.

Der Gemeinderat Bözen hat sich auch immer in Bezirksorganisationen engagiert, oder in Gremien Einsitz genommen.
Im letzten Amtsjahr war ich Präsidentin der Konferenz der Ammänner und Gemeindeschreiber des Bezirks Brugg – genannt KAS. In dieser Funktion wurde ich vom Kant. Departement angefragt, ob ich an der Inpflichtnahme der Gemeinderäte der Bezirke Brugg und Zurzach, der Amtsperiode 2014-2017 ein paar Worte an diesen Personenkreis richten würde. Ich erachtete dies als eine Ehre und sprach mich inhaltlich mit meinem Pendant des Bezirks Zurzach ab.
Die Lokalität dieser Inpflichtnahme war die Verena-Kirche in Bad Zurzach. Eine schöne Kirche – einfach sehr, sehr kalt im Dezember. Dem Anlass entsprechen hatte ich mich etwas festlich gekleidet. Meine Bluse gab wärmetechnisch nichts her und ich war froh, dass ich nach meiner Ansprache wieder in den Wintermantel schlüpfen konnte…. Die Hauptpersonen des Anlasses – die Gemeinderäte der Amtsperiode 2014 bis 2017 klatschten recht kräftig nach meiner Rede. Ob dies wegen der Kälte oder wegen meiner Worte war, das entzieht sich meiner Kenntnis. An dieser Inpflichtnahme war auch mein Nachfolger dabei, Robert Schmid und das ist auch jetzt gleich die Gelegenheit das Wort weiter an ihn zu geben.

Robert Schmid:

Geschätzte Festbesucher

Wir kommen jetzt in die jüngste Vergangenheit, die Gegenwart und ich erlaube mir auch einen kurzen Ausblick in die Zukunft.

Die Situation am 1.1.2014 war durchaus etwas speziell. Nur 1 Gemeinderat war schon seit einer Amtsperiode im Einsatz, eine Person seit ½ Jahr und zu dritt waren wir gänzlich neu. Gleichzeitig startete auch die neue Verwaltung 3plus zuständig für Bözen, Elfingen und Hornussen. Die Bözer Gemeindeschreiberstelle war seit ½ Jahren verwaist, bzw. wurde von einem pensionierte GS im Teilamt geführt. Der neue Verwaltungsleiter war vorher ein Jahr Gemeindeschreiber in Hornussen, auch dort gab es herausfordernde Situationen mit verschiedenen Wechseln. Man konnte die Stellen dann aber alle besetzen und die Abteilungsleiter sind alle bis heute für uns tätig. Im Rückblick betrachtet ist die V3plus eine eigentliche Erfolgsgeschichte, die den beteiligten Gemeinden die personelle Stabilität und Kontinuität brachte und die man suchte oder vermisste. Es zeigten sich aber auch sehr schnell, dass mit der neuen Verwaltung nicht alle Probleme gelöst sind. Alles muss 3-fach erledigt werden, auch die verschiedenen Verwaltungsstandorte machten die Herausforderungen nicht kleiner und über die politische Situation habe ich jetzt noch gar nicht gesprochen.

Das junge Pflänzchen V3plus sollte gefestigt werden, entstandene Pendenzen abgearbeitet und dann alles für die Zukunft fit getrimmt.

Das ist aber einigen nicht genug, mit der IGOF der Interessengemeinschaft oberes Fricktal hat sich eine politische Bewegung formiert, die mit Nachdruck, sofortige erneute Fusionsabklärungen forderten. Man bemerkt eine nicht ganz einfache Situation. Unter diesen Voraussetzungen musste man einen Weg finden, der für alle passt. Ich kann aber festhalten, dass die Gemeinderäte aus allen beteiligten Gemeinden und insbesondere die 3 GAs, sehr gut zusammenarbeiteten. Für uns war schnell klar, einfach wieder einen Kredit an die Gemeindeversammlungen zu bringen, um erneute Zusammenschlussabklärungen zu starten, macht wenig Sinn. 

Die Erfahrungen mit 3plus und meine persönliche Einstellung sagten mir es ist richtig, aber es war eindeutig zu wenig Argumente, um ein solches Projekt zu starten. Mehr Fakten mussten auf den Tisch. Was sind unsere zentralen Herausforderungen, was unsere Stärken, bzw. unsere Schwächen? Wo wollen wir hin und trifft das auch für unsere Nachbargemeinden zu? Ein Entwicklungskonzept war der Ansatz gewesen, um Antworten auf alle diese Fragen zu erhalten. Ein Zwischenschritt, der wichtig und im Nachhinein betrachtet sehr richtig war auf dem Weg in die Zukunft. Das Entwicklungskonzept hat genau die Antworten geliefert, die wir brauchten.

  • Ein Stärken/ Schwächen Profil

  • Eine Swot Analyse

  • Ein Benchmark zu anderen Gemeinden

Wo stehen wir? An was müssen wir arbeiten? Wo haben wir Potential? Wo wollen wir hin. Diese Fragen haben wir bearbeitet, jede der 4 Gemeinden für sich, aber auch über den gesamten funktionalen Raum BEEH.

Dies gab uns das Argumentarium in die Hand um zu sagen, ja, Zusammenschlussabklärungen machen Sinn. Die 4 Dörfer haben gleichgelagerte Herausforderungen, aber auch gleichgelagerte Möglichkeiten und Entwicklungschancen. Und in gewissen Bereichen ergänzen wir uns auch. Zusammen können wir unsere Kräfte konzentrieren.

Wir konnten mit klaren Zielsetzungen ZS-Kredite an den Gemeindeversammlungen beantragen und diese wurden auch alle bewilligt.

Jetzt kommen wir eine Flughöhe tiefer, im 8 Arbeitsgruppen bearbeiteten über 100 Personen aus allen 4 Dörfern die gemeinsamen Themen für die Zukunft. Verwaltung, Schule, Ortsbürger oder Finanzen sind nur ein paar Themen. Der Schlussbericht war dann die Basis für den Zusammenschlussvertrag. Dieser wurde an den 4 Gemeindeversammlungen mir sehr grossem Mehr beschlossen, sowie an den folgenden obligatorischen Urnenabstimmungen mit ebenfalls grossem Mehr bestätigt.

Die neue Gemeinde Böztal war damit beschlossenen Sache.

Die Umsetzungsphase, in der wir uns jetzt befinden, ist nochmals eine Flughöhe tiefer. Im Herbst begeben wir uns mit den anstehenden Infoveranstaltungen zu den neuen Reglementen in den Landeanflug. Am 4. Dezember mit der 1. Gemeindeversammlung Böztal setzen wir auf der Landepiste auf, um per 1.1.2022 definitiv anzukommen.

Die neue Gemeinde hat aus meiner Sicht mit ihren ca. 2700 Einwohnern eine gute Startgrösse. Was jetzt kommt, ist eine Phase der Konsolidierung. Was nicht weniger Arbeit bedeutet. Die Bau- und Nutzungsordnungen müssen zusammengeführt und auf den neusten Stand gebracht werden. Infrastruktur Projekt konzentrieren sich auf Erneuerung und Aufarbeitung aufgeschobener Pendenzen.

Die neue Gemeinde sollte noch ein gewisses Wachstum anstreben. Nicht uneingeschränkt, damit dies dann wieder viele Infrastrukturbauten mit sich zieht, damit hätten wir nichts gewonnen. Aber ein qualitatives Wachstum, innerhalb der bestehenden Wohngebiete. Eine gute Durchmischung aller Altersgruppen. Erneuerung und Umnutzung der alten Bausubstanz, attraktiver Wohnraum mit Rücksicht auf die schönen Ortsbilder. Markante Hausfassaden schützen, aber mit untergeordneten Anbauten oder rückseitigen Ergänzungen und Erweiterungen umnutzen.

So sollte es uns gelingen, trotz oder eben mit dem neuen Raumplanungsgesetz unsere Aufgaben zu erfüllen. Noch ein wenig attraktiver werden und vielleicht den Steuerfuss noch etwas zu senken.

Zum Schluss möchte ich aber von all den politischen Bestrebungen wieder zum etwas emotionaleren Teil, der heutigen Bundesfeier und zu unseren «Wirgefühl» kommen. Auch daran müssen wir arbeiten, auch das erachte ich als einen sehr wichtigen Teil. Ein gemeinsamer Slogan, ein gemeinsames Projekt, ein gemeinsamer Identifikationspunkt. Ich glaube, das sind Gelingensfaktoren, mit denen schon unsere Gründungsväter bewusst oder unbewusst gearbeitet haben. Der Slogan war damals wohl eher ein Schachtruf, das gemeinsame Projekt die Befreiung von den ausbeuterischen Adligen und der gemeinsame Identifikationspunkt ist wohl unbestritten das Rütli und die Höhenfeuer. Ich glaube, all das sind, auch etwas kleiner beim uns im Dorf, in der Gemeinde oder einfach in unserer Gemeinschaft wichtige Faktoren. Ein paar Ideen dazu habe ich schon. Wir sind Bözen, wir sind aber auch Böztal. Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Jedes Ende ist auch ein Anfang. Lassen wir es krachen im wahrsten Sinne des Wortes. Lassen wir es krachen mit dem Feuerwerk, dass wir heute Abend noch zusammen erleben dürfen. Als Schlusspunkt oder eben als Startpunkt.

Dieses findet ca. um 22.00 Uhr statt. Jetzt im Anschluss singen wir noch zusammen die Nationalhymne. (Besten Dank an dieser Stelle an Tina Kupprat und ihren Ad hoc Chor) Dann bleibt noch etwas Zeit, damit ihr euch verpflegen könnt, Männerriege und Turnverein sind bereit. (Besten Dank an dieser Stelle für die Bewirtung) Nach dem Feuerwerk ist dann sicher auch der Grill bereit und alle Festbesucher dürfen sich da einen gratis Cervelat grillen, offeriert wie jedes Jahr von der Gemeinde.

Jetzt wünsche ich euch allen einen schönen Abend, gemütliche Stunden, gute Gespräche und wenn Sie nach Hause gehen nehmen sie ein paar schöne Eindrücke mit von unserem Feuerwerk sowie ein Stück «Wirgefühl». Wir können stolz sein auf unser Dorf, unsere Gemeinde und natürlich auf unsere Schweiz.

Danke vielmals.

  

 

 

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
Sie haben noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich jetzt!

Loggen Sie sich mit Ihrem Konto an