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Eiken

Nicht jeder ist der, der er zu sein scheint, bei der Krimikomödie «Schüsse im Schloss» die die Theatergruppe Eiken auf die Bühne bringt. Foto: Jörn Kerckhoff

Nach vier Jahren Pause stehen für die Theatergruppe Eiken nun wieder vier Vorstellungen auf dem Programm. «Schüsse im Schloss» lautet der Titel der Kriminalkomödie von Claudia Gysel, die die Truppe rund um Vereinspräsidentin Jasmin Reuter im 40. Vereinsjahr auf die Bühne bringt. Eines sei verraten: Eine Reihe Figuren, die in dem Stück auftreten, sind nicht die Person, die sie vorgeben zu sein. Spannung ist in dem Dreiakter also garantiert.

JÖRN KERCKHOFF

Ein marodes Schloss soll zu einem überteuerten Preis verkauft werden, Investor Sven Kuster (gespielt von Lukas Liechti) (nd seine Frau Lavinia (Corinne Hürzeler) haben Interesse - aber nicht zu dem Preis. Der alte Schlossherr Albert von Burg (Adrian Mahrer) soll das Zeitliche segnen, weil er sein Testament zugunsten seiner unehelichen Tochter (Erika Wolf) ändern will. Ist es etwa seine FrauMadleine (Petra Zwahlen), die ihren immerhin vierten Ehemann – die drei vorangegangenen starben unter mysteriösen Umständen – ins Jenseits befördern will? Nur eines von vielen Geheimnissen, die sich in den Mauern des alten Schlosses abspielen, und die Kommissar Richard Liechti (Roland Dinkel) zu lösen versucht. Und welche Rolle spielen eigentlich die beiden verliebten Hotelgäste Dora Mayerhofer (Beatrix Jehle) und Mario Mittermaier (Bruno Michel)?

Nicht jeder ist der, der er zu sein scheint, bei der Krimikomödie «Schüsse im Schloss» die die Theatergruppe Eiken auf die Bühne bringt. Foto: Jörn KerckhoffSeit Sonntag am Feinschliff
Am Sonntag konnte die Gruppe erstmals im Kulturellen Saal in Eiken proben, in dem auch die vier Vorstellungen stattfinden werden. «Es gibt noch viel zu tun und die Zeit ist sehr knapp», weiss denn auch Regisseurin Rita Mühlemann, die gleichzeitig noch die Notarin Erika Hauser spielt. Seit August wurde zwar schon im Feuerwehrmagazin geprobt, aber auf der Bühne, auf der dann alles stattfindet, sei es eben doch nochmal anders. «Der Kulturelle Saal ist sehr ausgebucht, deswegen können wir erst zwei Wochen vor der Premiere hinein», erläutert Präsidentin Jasmin Reuter, die die Hausdame Leonie Vanderbilt spielt. Die anderen Vereine, die den Saal sonst belegen, verzichteten in diesen zwei Wochen auf den Saal, damit die Theatergruppe ihrem Stück den Feinschliff geben könne. Dreimal pro Woche trifft sich das Ensemble nun bis zur Premiere, damit dann auch alles sitzt und die drei Souffleusen Andrea Zumsteg, Helen Schwarb und Petra Baltischwiler während der Vorstellungen möglichst selten vorsagen müssen. Das aufwändige Bühnenbild musste die Gruppe zumindest nicht selbst zimmern und malen. «Das haben wir gemietet» verrät Jasmin Reuter.

Zwei Neue im Ensemble
«Wir führen unsere Stücke nur alle zwei Jahre auf, deswegen mussten wir in der Corona-Zeit nur im Jahr 2020 aussetzen», berichtet die Vereinspräsidentin. Aber vier Jahre Pause seien natürlich schon eine lange Zeit und so werde es sicher ein besonderer Abend, wenn die Akteure am 12. November zur Premiere auf die Bühne treten. Grosse Überredungskünste habe es zum Glück nicht gebraucht, um alle zum Mitmachen zu bewegen. «In diesem Jahr stehen sogar zwei Neue bei der Theatergruppe Eiken auf der Bühne», so Reuter. Stefan Sacher, der den Butler, Gärtner, Kellner und Portier Henry spielt, sammelte zwar schon Erfahrungen bei anderen Theatergruppen, in Eiken ist für ihn jedoch Premiere. Ganz neu ist Angelina Liechti, die die etwas undurchsichtige Ordensschwester Emilia mimt.
Rund 30 Mitgieder umfasst der Verein, die an den vier Abenden voll im Einsatz seien. Deswegen sei die Gruppe immer auf der Suche nach neuen Darstellern und Helfern. «Wer Interesse hat, kann sich unter melden», so Jasmin Reuter.

Gespannt auf die NachfrageNicht jeder ist der, der er zu sein scheint, bei der Krimikomödie «Schüsse im Schloss» die die Theatergruppe Eiken auf die Bühne bringt. Foto: Jörn Kerckhoff
«Es gibt schon Leute im Dorf, die sich richtig auf die Vorstellungen freuen», weiss Jasmin Reuter vor allem von ihren Eltern Yvonne und Hansruedi Apolloni. Die beiden sind seit dem ersten Tag Mitglieder bei der Theatergruppe Eiken. Und natürlich unterhalten sie sich im Dorf auch über den Verein. Jasmin Reuter wohnt selbst nicht mehr in Eiken und überhaupt ist die Gruppe über das ganze Fricktal und darüber hinaus verteilt. Die Theatergruppe ist aber der gemeinsame Nenner.
Wie viele Besucher nun zu den Vorstellungen kommen, könne sie derzeit noch gar nicht abschätzen, erklärt die Präsidentin. Neben denen, die sich darauf freuen, gebe es sicher auch jene, die nach den zwei Jahren Corona und der Ungewissheit, wie es mit der Pandemie nun weitergeht, eher vorsichtig seien und daheimblieben. «Theoretisch können wir für 280 Gäste stuhlen», so Jasmin Reuter. «Dann ist es aber sehr eng. Wir werden den Saal wohl eher für 200 Besucher bestuhlen, dann ist doch etwas mehr Platz.» Auch für die Mitglieder des Turn- und des Frauenturnvereins, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmern. Karten gebe es aktuell noch für alle Vorstellungen.

Aufführungen
Samstag, 12. November, Mittwoch, 16. November, Freitag, 18. November, Samstag, 19. November, jeweils um 20 Uhr. Festwirtschaft jeweils ab 18.30 Uhr durch den Turnverein und den Frauenturnverein
Reservation montags bis freitags jeweils von 18 bis 20 Uhr bei Familie Bussinger unter 062 871 49 85.

Bilder: Nicht jeder ist der, der er zu sein scheint, bei der Krimikomödie «Schüsse im Schloss» die die Theatergruppe Eiken auf die Bühne bringt. Foto: Jörn Kerckhoff
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