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Eiken

Foto: zVg

(iu) Am 7. August war es endlich so weit: Die Trachtengruppe versammelte sich um 8.15 Uhr auf dem Schulhausparkplatz in Eiken für die geplante Vereinsreise.

Nach einer kurzen Begrüssung und Information durch Häsi und Regula ging es dann auch endlich los. Das Ziel war Burgdorf. Unterwegs gab es einen kleinen Zwischenstopp an der Raststätte Deitingen-Nord, wo es ein Zmorge mit feinen Eingeklemmten und verschiedenen Getränken gab. Nach der Stärkung und einem Happy Birthday für Anna Maria ging es dann weiter.
Der nächste Halt war in Heimiswil im Gasthaus Löwen, wo schon Filmgeschichte mit Lilo Pulver geschrieben worden war. Zwei Damen gaben einen Crash-Kurs im Glasblasen und so durfte jeder sein eigenes Unikat-Glas formen. Durch viel Gelächter oder auch Erstaunen erkannte man, wer ein mehr oder weniger talentierter Glasbläser war. Daneben durfte man noch einen Glas-Trinkhalm zurechtschneiden, was vielen sichtlich einfacher fiel. Beim anschliessenden Apéro wurden dann die selbst gemachten Trinkgläser eingeweiht.
Danach ging das Abenteuer weiter. Dank gutem Orientierungssinn und gekonntem Gezirkel von Hanspeter durch das sehr enge Schlosstor fanden die reisenden doch noch den richtigen Weg zum Schloss. Nach der Ankunft in der Jugendherberge im Schloss Burgdorf sassen alle zusammen und bei einem Umtrunk wurden die Zimmer verteilt. Danach bezogen die Gäste ihre Zimmer, machten die Betten für die Nacht bereit und packten aus. Dann trafen sich alle wieder in der Halle vom Empfang, um das Museum des Schlosses unsicher zu machen. Viele spannende Eindrücke und viel Wissenswertes konnte in Erfahrung gebracht werden. Die Zeit verging so schnell und fast vergassen die Eiker das Nachtessen um 18 Uhr. Nachdem zwei Personen vermisst wurden und man schon befürchten musste, dass Geister sie entführt hätten, tauchten beide nach kurzer Suche und Rettung durch Häsi wieder auf und so konnte das einfache, aber ritterliche Mal eingenommen werden.
Die Letzten suchten in der Lounge noch den «Wein-Geist» und fielen dann müde in ihre Betten. Leider blieb es die ganze Nacht ruhig und es waren leider keine Geräusche oder Kettengerassel des Schlossgespenstes auszumachen. Schade!
Um 8.30 Uhr, fein gemacht in der Tracht, wurde das Frühstück eingenommen und die Zimmer fertig gemacht zur Abgabe. Nach einem kurzen Fotoshooting ging es dann mit dem Bus weiter nach Willisau zum Fabrikverkauf der bekanntesten Willisauer-Ringli. Leider war geschlossen!
So zog es die Reisenden ins Städtchen, wo ein Strassenfest sein sollte. Nach langem Suchen, konnte immerhin eine Alphornbläser-Gruppe und von vielen eine Kutschenfahrt genossen werden. Auch Willisauer-Ringli fanden sich noch zum Kauf. Zufrieden ass man noch ein leckeres Mittagessen, bevor es dann zurück ging.
In Eiken angekommen, kehrten einige im Restaurant Rössli in Eiken ein, um noch etwas zu trinken und zu essen. Dann zogen alle mit ihren Köfferchen und ihren Glas-Unikaten nach Hause, wo diese eine schöne Erinnerung sind an einen unvergesslichen Ausflug.

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