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Eiken

Aus Solidarität fand der Gottesdienst vor der Kirche statt Foto: zVg

(eing) Einen ganz speziellen Pfingstgottesdienst feierten Dr. Bernhard Lindner und Christina Kessler am 22. Mai auf dem Kirchplatz in Eiken. Zum «Magdalenengottesdienst» war Maria von Magdala alias Christina Kessler eigens angereist.

Sie berichtete im Gespräch mit Bernhard Lindner, was es bedeutet, von Jesus gerufen und von der heiligen Geistkraft bewegt zu sein. Sie erzählte dabei nicht nur von ihrer Oster-Begegnung mit dem Auferstandenen, sondern zitierte auch das Buch Joel, in dem es heisst, dass Gott «Söhne und Töchter» zu Propheten macht und seinen Geist ausgiesst «über Knechte und Mägde», damit «die Alten Träume haben und die Jungen Visionen». Eine Ermutigung, die sie an alle Anwesenden weitergab.
Aus Solidarität mit den Menschen, die bis heute von Ämtern, Sakramenten oder vom Segen der kath. Kirche ausgeschlossen sind, fand der Gottesdienst vor der Kirchentür statt. Der Himmel war den Feiernden gnädig und schickte viele Sonnenstrahlen und nur wenige Regentropfen. Es war eine bunt gemischte Gemeinde: Kinder und Jugendliche vom Kinder- und Jugendchor mit ihren Eltern trafen auf gestandene Frauen und Männer, die sich schon seit vielen Jahrzehnten in der Kirche engagieren. Die Musik unter Leitung von Simone Küpfer sorgte für «pfingstlich frischen Wind». Dieser Wind blies auch kräftig in die vom Kinderchor gebastelten Windräder, auf die die Pfingstverse aus dem Buch Joel geschrieben waren, und die am Ende an alle Gläubigen verteilt wurden.

Bild: Aus Solidarität fand der Gottesdienst vor der Kirche statt Foto: zVg
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