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Eiken

 (eing.) Trotz schlechten Wetterprognosen wagten sich am 9. September 16 wackere Mitglieder der «Eiker Musig», Richtung Zentralschweiz. Ihre Reise führte sie zudem in die Vergangenheit. In Menzingen besichtigte die muntere Schar das Bloodhound-Museum der Schweizer Armee. Nebst der Technik aus Zeiten des kalten Krieges, erhielten die Musiker noch zahlreiche Information über diese Lenkwaffen, von denen keine Einzige auf Schweizer Boden abgefeuert wurde. Nach dem Mittagessen führte die Fahrt vorbei am Denkmal der Schlacht von Morgarten.

Da es in Beckenried wie aus Kübeln goss, wählten auch die Sportlichsten, die Luftseilbahn auf die Klewenalp. Auf dem kurzen Weg zur Naturfreundehütte hatten einige Mitglieder mit seitlichen Windböen, peitschendem Regen und strapazierten Regenschirmen zu kämpfen. Der gemütliche Abend war erfüllt von zahlreichen «Jooow-How-Hows», Kartenspielen, Lachanfällen, widerspenstigen Leitern von Etagenbetten und der Frage ob sich das Schlafengehen bei gewissen Mitgliedern überhaupt noch lohne.

Am Morgen, als die Schneefallgrenze schon sichtbar wurde, begab man sich ins Tal und dann nach Selisberg. Dort angekommen erreichte die muntere Schar auf dem Weg der Schweiz die Rütliwiese. Manch einer schien ergriffen zu sein von der historischen Bedeutung dieses Ortes. Gestärkt nach dem Picknick wartete das Grüppchen auf die «Uri», das älteste Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee. Bei der Erforschung des Seeufers zog der Präsident mehr als einen Schuh voll raus. In fast zwei Stunden, tuckerte die Uri der Stadt Luzern und der Sonne entgegen.

Nach kurzem Verweilen in Luzern und einem feinen Zobig, kehrte die Musikgesellschaft Eiken müde aber glücklich ihr Zuhause. «In diesem Sinne nochmals vielen Dank den Organisatorinnen Claudia & Vivienne».

Bild: zVg