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Gipf-Oberfrick

Foto: zVg

(he) 21 Mitglieder des Männerturnvereins Gipf-Oberfrick starteten am 3. September zur diesjährigen Turnerreise ins Tessin.

Im überfüllten Postauto ging es nach Aarau und mit dem Zug via Zürich nach Locarno. Während der Fahrt genossen alle ein reichhaltiges Znüni und einen guten Tropfen Weisswein. Mit der Centovalli Bahn erreichten die Männerturner Intragna. Beim pittoresken Dorfplatz lauschten sie den geschichtlichen Hintergründen des Reiseleiters, bevor es durch Kastanienwälder steil bergauf, an idyllischen Steinhäuschen vorbei, auf die Alp Costa ging. Bei sonnigem Wetter, Risotto und Braten, genossen alle das Mittagessen im Grottino Costa. Eine etwas längere, dafür weniger steile Route führte sie zurück nach Intragna.
Nach dem Zimmerbezug im Hotel Garni Montaldi, hiess es schon wieder: Abfahrt zum Apéro riche nach Ascona, wo es an der Seepromenade viel Interessantes zu sehen gab. Danach wurden die Gipf-Oberfricker im Grotto Bal-doria verköstigt. Es gab nur ein Menü, dafür sieben Gänge. Als alle satt waren, fuhr man zurück nach Locarno.
Die Tagwache am zweiten Tag war für einige etwas früh. Trotzdem konnte das Frühstück pünktlich eingenommen werden. Somit stand dem Ausflug nach Bosco Gurin nichts im Wege. Beim Kaffee im Hotel Walser erfuhren die Ausflügler allerlei Wissenswertes über diesen abgelegenen Ort auf 1506 m ü.M.
Nach einem kurzer Rundgang durch das malerische Dörfchen folgte der Aufstieg zur Grossalp, wo eine reichhaltige Apéroplatte in der Capanna wartete. Wer Lust hatte, konnte die umliegende Bergwelt bestaunen und rätseln, wo wohl die Grenze zu Italien verläuft. Nach Kaffee und Tiramisu ging es entlang des Alpwegs wieder talwärts zurück nach Locarno. Das anschliessende Nachtessen war im Grotto Broggini in Losone geplant. Unter freiem Himmel und angenehmen Temperaturen, wurden die Gäste mit herrlichen Grilladen und einem feinen Merlot verwöhnt.
Dass die Tagwache am dritten Tag eine halbe Stunden später war, wurde von den meisten Teilnehmern geschätzt. Nach dem Frühstück war ein Fussmarsch über die Via Crucis, oder wer wollte mit dem Funicolare, zur Kirche Madonna del Sasso, angesagt. Nach einem kurzer Blick in die wundervoll geschmückte Kirche ging die Reise weiter mit der Luftseilbahn nach Cardada. Vom Aussichtssteg aus präsentierte sich eine unvergessliche Sicht auf den Lago Maggiore und die umliegenden Täler. Cimetta war das nächste Ziel, welches man entweder zu Fuss oder mit dem Sessellift erreichen konnte. Nachdem alle die Aussicht genossen hatten, wartete das Mittagessen im Restaurant Gardada. Die servierten Riesen-Cordon-bleus hätten locker für zwei Mahlzeiten gereicht und so benötigte der Eine oder Andere noch einen Grapa zur Verdauung.
Die Luftseilbahn brachte die Gipf-Oberfricker wieder nach Locarno, von wo es mit dem Zug via Bellizona und Zürich nach Gipf-Oberfrick ging. Einmal mehr durften die Männerturner eine wiederum bestens organisierte, erlebnisreiche, eindrucksvolle und interessante Turnerreise geniessen. Ein herzliches Dankeschön unserem Organisator Walter Müller – super gemacht!

 

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