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Gipf-Oberfrick

Selbst Sir Willsense Churchill mit Hund und seinem legendären Rover Geländewagen (im Hintergrund) war für das Gruppenfoto anwesend. Foto: zVg

(ea) Zum «43. MTV unterwegs» fuhren 21 Männerturner von Gipf-Oberfrick nach Safenwil ins Classic Car Museum der Firma Emil Frey AG.

Zum Auftakt bestaunten die Männerturner das im Jahr 1920 erbaute Gebäude der ehemaligen Textilfabrik. In diesem stilvoll restaurierten Gebäudekomplex eröffnete Walter Frey im Jahre 2015 ein beeindruckendes Automobilmuseum auf drei Etagen. Nach dem Fototermin und den einführenden Worten von Frau Roberti, Eventmanagerin des Emil Frey Classics-Center, und dem Museumsführer Erich Schürmann begann die Reise (Rundgang) in die Vergangenheit der über 60 automobilen Schätze und über 20 Automarken. Seit vielen Jahren sammeln verschiedene Autoenthusiasten historisch bedeutende Fahrzeuge aller Marken. So kommen Jahr für Jahr neue Modelle dazu. Auf über 5000 Quadratmetern präsentiert die Auto Frey AG (heute in 3. Generation) Raritäten von Personenwagen von Gelände- bis zu Sport- und Rennwagen.

Eines der vielen Prunkstücke ist der rote Subaru (erstes 4 WD-Auto) von Bernhard Russi mit dem Kennzeichen UR 5000. Foto: zVgAlles hatte im Jahre 1924 begonnen, als Emil Frey als 26-Jähriger in Zürich eine mechanische Werkstätte eröffnet hatte, in der er vor allem Motorräder reparierte. Zwei Jahre später suchte er einen Lieferanten, um sein Geschäft in Zürich als Importeur zu erweitern. In London traf er an einer Motorradausstellung Sir William Lyons. Nach kurzer Zeit erhielt Frey die Generalvertretung für die Swallow-Seitenwagen. Im Oktober 1929 entschied er sich, von den Motorrädern in den Auto-Import zu wechseln. Zuerst importierte er vorwiegend Englische Autos, später auch japanische und südkoreanische. Am 3. November 2013 erhielt Walter Frey (2. Generation) von der japanischen Regierung den Orden der «Aufgehenden Sonne» als Anerkennung für seinen beeindruckenden Beitrag der wirtschaftlichen Beziehung von Japan zur Schweiz.
Eine weitere Überraschung am Ende der kompetenten Führung war nicht zu überhören. Im Foyer der Classic Cafeteria spielte die Power Polka Band aus Olten das Turnerlied rassig und in der vom Organisator Hansruedi Benz gewünschten Geschwindigkeit.
Nach der eindrücklichen Besichtigung durften sich alle in der Cafeteria an festlich gedeckte Tische setzen und ein feines Nachtessen in gemütlicher Atmosphäre geniessen. Bis spät in den Abend spielten die zehn Musikanten*innen der Power Polka Band weitere rassige Musikstücke. Wohlbehalten wurden die Männerturner von Chauffeur Hansruedi mit dem von der Firma Liebi und Schmid AG gesponserten Bus wieder zurück ins Fricktal gebracht.

Unsere Bilder
Erstes Bild: Selbst Sir Winston Churchill mit Hund und seinem legendären Rover Geländewagen (im Hintergrund) war für das Gruppenfoto anwesend. Foto: zVg
Zweites Foto: Eines der vielen Prunkstücke ist der rote Subaru (erstes 4 WD-Auto) von Bernhard Russi mit dem Kennzeichen UR 5000. Foto: zVg
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