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Gipf-Oberfrick

(eing.) Christoph Riner, SVP, Zeihen, und Tanja Suter, SVP, Gipf-Oberfrick, haben eine Interpellation (7. März) betreffend der Kostenfolgen für Notfallplatzierung und Aufenthalt in einer Wohngruppe von drei Kindern aus Gipf-Oberfrick an den Grossen Rat gestellt.

In der Gemeinde Gipf-Oberfrick ereignete sich vor etwas mehr als einem Jahr ein tragisches Tötungsdelikt und drei Kinder einer afghanischen Asylbewerberfamilie verloren dadurch leider ihre Mutter.

Aus den Medien konnte man entnehmen, dass die drei Kinder einen Notfallplatz im Kinderheim Brugg für fünf Monate erhielten. Seit April 2016 leben die Kinder in einer Wohngruppe im Kanton Solothurn.

Die Notfallplatzierung im Kinderheim Brugg belief sich für die drei Kinder auf Fr. 57‘000.-/Monat. Die Unterbringung in der Wohngruppe im Kanton Solothurn beläuft sich auf Fr. 27‘000.-/Monat. Dies sind enorm hohe Kosten, welche der Kanton trägt.

Im Vorstoss stellen Christoph Riner und Tanja Suter folgende Fragen:
1. Wie setzten sich die Fr. 57‘000.-/Monat für die Unterbringung der drei Kinder im Kinderheim Brugg detailliert zusammen?
2. Wie setzen sich die Fr. 27‘000.-/Monat für die Unterbringung der drei Kinder in der Wohngruppe im Kanton Solothurn detailliert zusammen?
3. Wie beurteilt der Regierungsrat die Höhe der Unterbringungskosten?
4. Mit welchen Massnahmen will der Regierungsrat solch hohe Kosten in Zukunft verhindern?
5. Wie viele ähnliche Fälle gibt es im Kanton, für deren Kosten der Kanton aufkommt?
6. Strebt der Kanton günstigere Lösungen an?

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