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Oeschgen

(eing.) Für ihr Konzert vom letzten Samstag haben sich die Leute von der Musikgesellschaft und des Brass-Teams plus einige Wiedereinsteiger zusammen gefunden. Unter der Leitung von Martin Hürzeler wurde in den letzten zweieinhalb Monaten ein abwechslungsreiches Programm einstudiert und nun mit viel Elan und Begeisterung präsentiert.

Der Dirigent stellte seine Schüler vor: das Bonsai Team, dann besorgte er die Ansage gleich selbst. Nach der doppelchörigen «Intrada» von Melchior Frank erklang eine raffinierte Abhandlung der Melodie «The drunken Sailor», beide von Hürzeler für die kleine Besetzung arrangiert. Es folgten von Howard Snell eine mystische Version des welschen Liedes «La haut sur la montagne» und von Edward Gregson die anspruchsvolle «Music for Greenwich». Nach einer Pause kam das Publikum in den Genuss der volkstümlichen «Sarborough Fair» aus Yorkshire, arrangiert von Goff Richards, mit den Solisten Timo Krebs und Martin Schmutz. Mit seinem Arrangement der gleichen Melodie zeigte Hürzeler, dass aus demselben Material ein anderes Klanggebäude gebaut werden kann. Auch das moderne nächste Stück «Hijack» hatte er für den Abend angepasst. «Gabriela’s Song» heisst das Cornet-Solo, welches alsdann Stefan Lauber brillant vortrug, subtil begleitet vom Corps. Schliesslich kamen die Freunde traditioneller Blasmusik beim Marsch «Marignan» von Jean Dätwyler auf ihre Rechnung. Den lustigen Abschluss bildete das «Sandpaper Ballet» von Leroy Anderson, mit den Schleifpapier-Solisten Christian Lauber und Tobias Stierli. In ihrer Begrüssungs- und Dankesrede gab die Präsidentin Monika Bur ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der erhaltene tosende Applaus das mit diesem Projekt entzündete Feuer bei allen Mitwirkenden weiter lodern werde.
Foto: zVg

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