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Frick

Die singenden Vereine von Frick präsentierten auf dem Gemeindehausplatz in Frick ihr Projekt «Singen macht Spass».

«Frick ist ein Hotspot des Gesangs im Aargau!» Mit über 300 Sängerinnen und Sängern bei rund 5500 Einwohnern sei es die wichtigste Gemeinde im Kanton, betonte Arthur Buck, Dirigent der Freaktal Singers und OK-Mitglied beim Projekt «Singen macht Spass». Bis Mai 2020 laden acht singende Vereine von Frick die Bevölkerung ein, mit ihnen den «Weg zum Singen» zu beschreiten. Auftakt zum Projekt mit zahlreichen Workshops und Konzerten war gestern Mittwoch am Fricker Strassenfest.

JÖRG WÄGLI

Mit «Bienvenuti» aus der Feder von Dario Viri, Dirigent des Männerchors Frick begrüssten gestern Abend rund 70 Sängerinnen und Sänger die Medienvertreter auf dem Gemeindehausplatz in Frick zur Vorstellung ihres Projekt «Singen macht Spass». Und dass ihnen Singen Spass macht, daran liessen sie mit ihrer Darbietung keinen Zweifel. Und diesen Spass wollen sie bis Mai 2020 (und natürlich darüber hinaus) mit möglichst vielen Einheimischen und Gästen aus nah und fern teilen – sich gemeinsam aufmachen auf den «Weg zum Singen».
«Nach monatelangem Ideensammeln erfolgt heute der Startschuss zu unserem Projekt», begrüsste OK-Präsident Toni Mösch die anwesenden Medienvertreter. «Wir freuen uns gemeinsam auf viele interessante Bausteine unsere Projekts!» Wie diese Bausteine im Detail aussehen, erklärte anschliessend Arthur Buck.

Das OK bei der Liftfasssäule beim Fricker Gemeindehaus.Workshops und Konzerte
Im Nachgang zum Aargauer Kantonalgesangfest 2014 mit Dorffest in Frick sei die Idee entstanden, sich zu präsentieren. «Wir wollen uns zeigen, zeigen, was wir in den einzelnen Gesangsvereinen machen, welche verschiedenen Musikarten und -stile vertreten sind und was für eine grossartige Kultur wir pflegen.» Dabei wollen sich die am Projekt beteiligten Vereine (Bernerchörli, Freaktal Singers, Jodlerklub, «joyfulvoices», Kirchenchor St. Petr und Paul, Männerchor, Projektchor SMW und «Singing foxes»), alle samt der professionell geführt und mit hoher Qualität, gemeinsam mit einer breiten Bevölkerung, Einheimische wie Gäste aus nah und fern, auf den «Weg zum Singen» machen – in der Hoffnung, viele weitere Interessierte für ihr Hobby, ihre Leidenschaft zu gewinnen. Sei dies für die angebotenen Workshops, als Zuhörende an den unzähligen Konzerten bis Mai nächsten Jahres, als Sängerinnen und Sänger für spezielle Projekte und natürlich als künftige Vereinsmitglieder, die die Freude am Gesang und die Kameradschaft und Geselligkeit in den Vereinen teilen möchten. «Dabei möchten wir auch Leute ansprechen, die heute noch gar nicht wissen, dass sie singen können», betonte Arthur Buck: «Alle können singen. Schliesslich begleitet uns der Gesang das ganze Leben lang.» Was es brauche, um die Freude am Singen für sich zu entdecken, sei nicht eine perfekte Stimme, sondern «Herz und Seele», betonte Buck, der die Leidenschaft «Gesang» bereits seit 45 Jahren intensiv pflegt. Und so sind alle, wirklich alle, eingeladen, an einem der vielen Projekt-Bausteine teilzunehmen. Eingeschlossen in diese Einladung sind auch die Mitglieder der beteiligten Vereine. Einmal bei einem anderen Verein schnuppern, ist durchaus erwünscht. Schliesslich soll das Projekt auch dazu diesen, sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Wer Glück hatte, ergatterte am Strassenfest einen Platz an einem der vielen Festbänke, ansonsten war Geduld angesagt – so gross war der Besucheraufmarsch gestern Abend auf der Hauptstrasse in Frick.Diverse Workshops (Männerchor am 18. Januar, Jodlerklub und Bernerchörli am 1. Februar, Kirchenchor und Projektchor SMW am 10 und 12. März sowie «joyfulvoices» und Freaktal Singers am 21. und 22. März) und unzählige Auftritte der beteiligten acht Chöre (ob einzeln oder gemeinsam) stehen bis Mai 2020 auf der Terminliste. Bei diesem reichhaltigen Programm können sich Interessierte auch davon überzeugen, welch grosse Bandbreite an Gesang und Liedgut die Vereine pflegen, von sakralen Liedern, über klassische Männerchor-Literatur bis hin zu Rock Pop und Jazz. Drei gemeinschaftliche Konzerte Anfang Mai stellen dann in der katholischen Kirche das Finale des gestern gestarteten Projekts dar – notabene mit einem riesigen Chor mit rund 300 Sängerinnen und Sängern.

Zu Fuss auf den «Weg zum Singen»
Nebst Workshops und Konzerten sind bis Mai 2020 aber auch alle eingeladen, sich zu Fuss auf den «Weg zum Singen» zu machen. Ein ausgeschilderter Rundweg führt zu den einzelnen Probelokalen der einzelnen Vereine, wo sich diese mit weiteren Informationen vorstellen. Auf diesem Rundweg erwartet die Besucher zudem eine Ausstellung im Foyer des Gemeindehauses sowie eine musikalische Überraschung in der katholischen Kirche. Weiter machen drei markante Liftfasssäulen (beim Gemeindehaus, Bahnhof und der Schule Dorf) auf die jeweils aktuellen Konzerte, Workshops oder andere Veranstaltungen der singenden Vereine aufmerksam.

Wer Glück hatte, ergatterte am Strassenfest einen Platz an einem der vielen Festbänke, ansonsten war Geduld angesagt – so gross war der Besucheraufmarsch gestern Abend auf der Hauptstrasse in Frick.Erster gemeinsamer Auftritt an einem grandiosen Strassenfest
Nach der Präsentation auf dem Gemeindehausplatz, in dessen Rahmen es OK-Präsident Toni Mösch ein Anliegen war, allen Sponsoren herzlich zu danken und darauf aufmerksam zu machen, dass das «Sponsoren-Fenster» weiterhin geöffnet ist, machten sich die anwesenden Chormitglieder auf ans traditionelle Fricker Strassenfest. Hier bewirteten sie einerseits die wohl noch kaum in so grosser Zahl aufmarschierten Festbesucher an ihrem jeweiligen Vereinsstand . Andererseits überraschten sie mit zwei Medleys und luden das Fest Volk auf der für diesen Abend verkehrsfreien Hauptstrasse zum Mitsingen ein. Ein toller erster gemeinsamer Auftritt zum Start des Projekts «Singen macht Spass».
Weitere Infos und aktuelles Programm auf der eigens eingerichteten Homepage unter www.singenmachtspass.ch

Unsere Bilder (Fotos: Jörg Wägli)
Erstes Bild: Die singenden Vereine von Frick präsentierten auf dem Gemeindehausplatz in Frick ihr Projekt «Singen macht Spass».
Zweites Bild: Das OK bei der Liftfasssäule beim Fricker Gemeindehaus.
Drittes und viertes Bild: Wer Glück hatte, ergatterte am Strassenfest einen Platz an einem der vielen Festbänke, ansonsten war Geduld angesagt – so gross war der Besucheraufmarsch gestern Abend auf der Hauptstrasse in Frick.
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