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Densbüren

(pd) Das Ufer des Staffeleggbaches im Bereich der Deponie «alte Schutti» in Densbüren wird ab 13. Mai saniert. Die Deponie ist im Kataster der belasteten Standorte, mit der Sanierung wird die Gefährdung des Grundwassers durch Ausschwemmen der Deponie eliminiert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im November 2020.


Mit der Sanierung wird die Gefährdung des Grundwassers durch Ausschwemmen des Deponiekörpers eliminiert. Die Deponie «alte Schutti» an der Kantonsstrasse (K 107) in Densbüren ist im Kataster der belasteten Standorte des Kantons Aargau eingetragen. Der Standort liegt innerhalb der Grundwasserschutzzone des Trinkwasserpumpwerks Mülimatt. Durch den Staffeleggbach wurden in der Vergangenheit die Böschung erodiert und Teile des Deponiekörpers freigelegt. Um eine weiterführende und künftige Böschungserosion zu vermeiden soll diese nun gesichert werden.

Der relevante Sanierungsperimeter von rund 300 Meter befindet sich entlang der Kantonsstrasse / des Velowegs. Er erstreckt sich von der alten Wildbachsperre (Volg) im nördlichen Bereich bis zur Fussgängerbrücke im südlichen Bereich der Deponie «Alte Schutti». Der Deponiekörper wird im Bereich der Böschung freigelegt und das abgetragene Material triagiert: Es wird untersucht und danach fachgerecht entsorgt. Die Böschung wird mit Kalkblocksteinen verzahnt und gesichert.

Die neue Böschung soll einem hundertjährigen Hochwasserereignis standhalten. Die Böschung wird – wo nötig – mit einer ein Meter breiten bewuchsfähigen Erdschicht ergänzt. Intakte Dohlenkrebspopulation wird umgesiedelt Der Staffeleggbach beheimatet im Sanierungsbereich eine intakte Population der stark gefährdeten und nach Berner Konvention geschützten Dohlenkrebsen. Vor Start der Bauarbeiten
wird der Bach «abgekrebst» und abgefischt. Die Tiere werden unmittelbar ausserhalb des Perimeters wiedereingesetzt. Die Strukturierung des neuen Ufers und der neuen Sohle wird mit Raubbäumen, Wurzelstöcken und Faschinen möglichst naturnah gestaltet.

Termine und Verkehrsführung
Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt startet mit den Vorbereitungsarbeiten am Mittwoch, 13. Mai. Nach den Installationsarbeiten startet der eigentliche Bau im Gewässer ab dem 2. Juni. Die Bauarbeiten werden in drei Längsetappen ausgeführt und dauern im Gewässer voraussichtlich bis Ende Oktober. Anschliessend folgen Instandstellungsarbeiten und der Rückbau der Baustelleninstallation voraussichtlich bis im November 2020. Während den Bauarbeiten muss der Veloweg aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt werden. Der Veloverkehr wird auf der Kantonsstrasse im Mischverkehr geführt. Der Schulweg von Asp zum Schulhaus in Densbüren bleibt jederzeit offen.

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