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Zuzgen

(ak) Bei der diesjährigen Sternsingeraktion galt es coronabedingt in Zuzgen ein paar Hürden zu nehmen. So konnte nicht wie gewohnt ein Lied gesungen werden, sondern die jungen Königinnen und Könige lernten den Text des «Sterns von Bethlehem» zu einem groovigen Rhythmus zu rappen. Auch das Tragen des Mundschutzes war gerade für die Kleineren ungewohnt.

Nichtsdestotrotz war es ein sehr schönes und berührendes Erlebnis. An drei Abenden zog jeweils eine kleinere Gruppe von Sternsingern von Haus zu Haus und brachte den Segen 20 * C + M + B + 21 an den Türen an. Da in diesem Jahr nur Personen besucht wurden, die sich vorgängig angemeldet hatten, wurde die Schar überall herzlichst willkommen geheissen. Dies zeigte sich nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch im Schokoladen-Vorrat, welchen die Kinder anlegen konnten.
Abschluss fand das diesjährige Sternsingen einmal mehr in einem ökumenischen Gottesdienst, welcher am vergangenen Sonntag in der röm.-kath. Kirche in Zuzgen stattfand. Und auch hier kamen die elf engagierten Sternsinger nochmals zum Zug. Nebst Rap und Vers führten sie ein kurzes Theaterspiel vor und bereicherten damit den Gottesdienst, welcher von den verschiedenen Vertretern der Landeskirchen, Nikklas Raggenbass, Maria Doka und Dorothea Schlienger, gefeiert wurde.
Dankbar blicken die Zuzger Sternsinger auf die vergangene Aktion zurück. Dankbar, dass es doch einen Weg gab, die Herausforderungen der aktuellen Situation zu meistern. Dankbar aber auch, dass 1800 Franken für Kinder in der Ukraine, welche ohne ihre Eltern aufwachsen müssen, gesammelt werden konnten.
Fotos: Jürgen Baumann

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