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Zuzgen

(fi) Die Kirchgemeindeversammlung der Reformierten im Wegenstettertal hat am Sonntag in Zuzgen Patrick Widmer aus Zeiningen zu ihrem Präsidenten gewählt.


Patrick Widmer, 48, ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Zeiningen. Er ist seit 2017 Mitglied der Kirchenpflege. Seine Wahl erfolgte an der Kirchgemeindeversammlung am Sonntag einstimmig. Mit Widmer hat die Kirchgemeinde wieder einen Präsidenten, nachdem das Präsidium seit beinahe vier Jahren jeweils von einem Vizepräsidenten und einer Vizepräsidentin ad interim ausgeübt wurde.

Budget im Plus
Positiv fällt auch das Budget 2020 aus, das bei Aufwendungen von 455 580 Franken mit einem Überschuss von 6120 Franken rechnet. Es geht davon aus, dass spätestens ab Mitte 2020 das Pfarramt durch eine Stellvertretung ausgeübt wird. Bis dahin können die Gottesdienste, Amtswochen, Seelsorge und Konfirmandenunterricht durch Vertretungen gesichert werden. Das Budget erlaubt zudem Verbesserungen der Infrastruktur in der Küche, wie Roger Leuenberger, Ressortleiter Finanzen, darlegte.
Am Samstag, 25. Januar, werden die Gemeindeglieder eingeladen, in einer separaten Veranstaltung ihre Vorstellungen und Wünsche im Blick auf die Weiterentwicklung der Kirchgemeinde einzubringen, wie Vizepräsidentin Ruth Imhof-Moser erklärte. Aufgrund der Ergebnisse soll auch das Profil für die Pfarrstelle entwickelt und anschliessend eine Pfarrwahlkommission zusammengestellt werden.
Fritz Imhof informierte die Versammlung über die bevorstehende Synode der Reformierten Kirche Aargau. Diese wird sich nebst Budget und Finanzen auch mit mehreren Postulaten beschäftigen. Es geht dabei um die Weiterführung der Gemeindeberatung durch die Landeskirche, um höhere Hürden für Rücktrittswillige aus den Kirchenpflegen innerhalb der Amtsdauer, um einen Rahmenvertrag für regionale Zusammenarbeit der Kirchgemeinden und eine kritische Rückfrage zum Beschluss des Kirchenrates, dass nach einer Einführung der Ehe für alle auf Gesetzesebene auch gleichgeschlechtliche Paare in den Kirchgemeinden getraut werden sollen.

Foto: zVg
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