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Möhlin

(ws) Kirche ist Gemeinschaft und kennt keine Grenzen. Dies wurde jetzt in der reformierten Kirche Möhlin spürbar. In diesen Tagen stand die Begegnung mit den ungarischen Freunden aus der Partnerkirche Ráckeve im Vordergrund. Höhepunkt waren der Festgottesdienst und das Fest auf der Kirchenwiese.


Mit dem Sinnspruch «Jesus Christus ist gestern, heute und in Ewigkeit» erläuterte Pfarrer Béla Kálmán seine Begrüssungsworte im Festgottesdienst. Pfarrerin Claudia Speiser wählte «Freude» als Thema Ihrer Predigt und gab damit zum Ausdruck, dass die Bibel lehrt Freude zu empfangen und zu geben.
 Während des Gottesdienstes nahm der frisch gewählte Kirchenpflegepräsident Claude Chautems das Geschenk der Partnergemeinde Ráckeve, eine geschnitzte Holzschale für die Ausgabe des Abendmahlbrotes, vom Kirchenpflegepräsidenten aus Ráckeve, Bálint Erdös entgegen.
Der Kirchenchor erfreute die Anwesenden mit Weisen und überraschte Pfarrerin Claudia Speiser mit einem gesungenen Geburtstaggruss. Begleitend zum Festgottesdienst gab es einen Kindergottesdienst in Deutsch und Ungarisch.
Kurator Roland Frauchiger wurde für seine Arbeit der letzten anderthalb Jahre in der Kirchengemeinde gegen Ende des Gottesdienstes herzlich verdankt.
Zum Apéro spielte das Alphorn Quartett Möhlin typische, Schweizer Melodien. Mit Schwung, Rhythmus und Melodien zeigte die Trachtengruppe Gipf-Oberfrick Tänze und forderte beim dritten Tanz zur allgemeinen Begeisterung die ungarischen Gäste zur Mitwirkung auf.
Schminken und basteln war bei den Kindern sehr beliebt. Die Jugendorganisation CEVI hatte eine Wasserschlacht für Kinder und Jugendliche im Angebot.
Die ungarischen Gäste beglückwünschten Pfarrerin Speiser auch mit einem Geburtstagsständchen in ihrer Sprache. Sehr berührt war diese von der Gesangeinlage zum Geburtstag durch die Damen vom «Höck mit Herz», angeführt und begleitet mit Handörgeli von Trudi Zumsteg.
Angestellte, Freiwillige sowie die Colonia Libera Italiana leisteten ihren Beitrag zum Gelingen der Gottesdienste und des Kirchenwiesenfestes.
Pfarrerin Speiser: «Dies ist eine Aufbruchstimmung. Dies ist der Schwung für einen Neuanfang. Diese Stimmung wollen wir weiter in die Gemeinde tragen.»

Bilder: Kirchenpflegepräsident Claude Chautems und Pfarrrerin Claudia Speiser bedankten sich bei Kurator Roland Frauchiger mit einem Präsentkorb. Kirchenpflegepräsident Claude Chautems erhält das Gastgeschenk vom ungarischen Kirchenpflegepräsident, im Hintergrund der ungarische Pfarrer Bela Kalman. Fotos: zVg
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