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Rheinfelden

Aktuelle und ehemalige Schüler erzählten von ihren Erfahrungen an der International School in Rheinfelden. Foto: zVg

(pd) Die ipso! International School durfte im vergangenen Sommer die neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Coop-Gebäude an der Bahnhofstrasse 26 in Rheinfelden in Bezug nehmen. Am 2. September wurden die Eröffnungsfeierlichkeiten nun nachgeholt. Schülerinnen und Schüler der International School, Städträtin Susanna Schlittler und weitere Gäste diskutierten im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter anderem über ihre persönlichen Schulerfahrungen, bildungspolitische Schwerpunkte und das Zusammenwirken von öffentlicher Schule und Privatschule.

Schulleiterin Claudia Assandri begrüsste die Gäste der Feier. Foto: zVgNach einer kurzen Begrüssung durch Claudia Assandri, Schulleiterin der ipso! International School und einer Trommeleinlage der ISR Kinder, begrüssten Georg B. Weibel, Präsident des ipso! Verwaltungsrates, und Franco Mazzi, Stadtammann von Rheinfelden, die Gäste in der grosszügigen Aula der International School. Georg B. Weibel gab in seiner Rede einen Überblick über die Geschichte des heutigen Schulgebäudes. Als Überraschung hatte er die Kinder der ersten Stunde eingeladen, Schülerinnen und Schüler, die seit der Gründung der International School 2014 dabei sind. Peter Schmid, Vizepräsident des ipso! Verwaltungsrates, eröffnete dann die erste Diskussionsrunde mit sechs aktuellen und ehemaligen ipso! Schülerinnen und
Schülern.

Ein enger Zusammenhalt und Freude an der Schule
Peter Schmid fragte die Schülerinnen und Schüler, was es so speziell mache, an der International School in die Schule zu gehen. Man fühle sich wertgeschätzt, die Lehrerinnen und Lehrer unterstützen einen und man werde optimal aufs Leben vorbereitet. Man bekomme nicht nur Wissen mit auf den Weg, sondern auch Fähigkeiten, respektvoll miteinander umzugehen, «open minded» zu sein. «Ich hatte in meiner alten Schule Mühe, mit meinem ADHS umzugehen und wurde häufig aggressiv, weil ich mir nicht anders zu helfen wusste», erzählt einer der Schüler der Podiumsrunde. «Hier an der Schule haben sie mich so akzeptiert wie ich bin und ich habe gelernt, mit meiner «Schwäche» umzugehen bzw. meine Schwäche in eine Stärke umzuwandeln». Der junge Mann hat vor einem Jahr seine
Lehre als Polygraf gestartet und kommt trotzdem immer wieder gerne zurück an «seine» alte Schule.

Öffentliches Schulsystem versus Privatschule
In der zweiten Podiumsrunde sprach Peter Schmid mit Susanna Schlittler, Stadträtin Rheinfelden, Joachim Riedl, Unternehmensleiter der International School und Haus des Lernens, und Alexandra Lovell, Lehrperson, über persönliche Schulerlebnisse, neue Herausforderungen für Schulen bezüglich Ökologie und Digitalisierung, bildungspolitische Vorstellung und Pläne für das Zusammenwirken privater und öffentlicher Schulen und die Bedeutung von Privatschulen für Kanton und Stadt. Regirungsrat Alex Hürzeler musste sich leider kurzfristig entschuldigen. Gute Schulen sollten gemäss Joachim Riedl allen Schülerinnen und Schülern eine umfassende Teilhabe am späteren Leben ermöglichen und Menschen hervorbringen, die ihr Handeln vor sich selbst verantworten können. Zudem war eine wichtige Kernaussage, dass es in der Schweiz das Privileg der freien Schulwahl gibt. So können Eltern für ihre Kinder die passgenaue Lösung wählen, sei dies nun eine private oder die öffentliche Schule. Privatschulen seien eine Bereicherung für das schweizer Bildungssystem und trügen wesentlich zur Standortförderung in der heutigen globalisierten Gesellschaft mit hoher Mobilität bei.
Die spannenden Diskussionsrunden wurden mit einem Stehlunch draussen auf der Terrasse und Führungen durchs Gebäude abgeschlossen.

Bilder: Aktuelle und ehemalige Schüler erzählten von ihren Erfahrungen an der International School in Rheinfelden.
Schulleiterin Claudia Assandri begrüsste die Gäste der Feier. Fotos: zVg

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