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Rheinfelden

Genossen ihre «Zweitägige»: Die Männerturner von Rheinfelden. Foto: zVg

(hjd) Am letzten Donnerstag war es wieder so weit. 17 Mitglieder des Männerturnvereins Rheinfeldes machten sich auf die Reise.

Ein Kleinbus brachte sie nach Zürich. Im Tiefbrunnenquartier besuchten die Rheinfelder nach einer kurzen Kaffeepause das Mühlerama. Der Leiter dieses Museums führte die Besucher durch diese sich über vier Stockwerke erstreckende ehemalige aber immer noch funktionsfähige Getreide-Mühle. In interessanten Erläuterungen wurde der mehrstufige Prozess erklärt, der aus Korn Mehl entstehen lässt. Es wurde allen bewusst, wie viele präzise aufeinander abgestimmte Schritte nötig sind, bis das gewünschte Endprodukt als z.B. Weiss-, Halbweiss-, Ruch- oder Vollkornmehl in den Sack abgefüllt werden kann. Daneben verstand es der Referent ausgezeichnet, seine Gäste auch auf die äusserst interessanten technischen Details hinzuweisen, die in einer solchen Anlage zu finden sind.
Die vorgesehene Zeit verging im Fluge und so ging es mit dem Bus bald weiter bis zur Bahnstation Uitikon Waldegg. Der vom Hauptbahnhof Zürich kommende Zug brachte die Männerturner auf den Uetliberg. Vorerst galt es nun, sich mit einem Picknick für die bevorstehende Wanderung zu stärken. Anschliessend führte Peter seine Kollegen auf einer fast dreistündigen Wanderung über den Rücken des Uetliberges hoch über dem Zürichsee bis zum Albis. Nach einer kurzen Einkehr im Albishaus konnten alle wieder den Bus besteigen und sich in den Landgasthof Hasenstrick in Dürnten befördern lassen. Dort durften sich die Rheinfelder ein feines Abendessen schmecken lassen – und sich auf ein erholsames Nachtlager freuen.
Am Freitag wurde wieder die Seeseite gewechselt und eine zweite, ähnlich anspruchsvolle Wanderung von Schönenberg aus gestartet. Auch hier folgten die Männerturner einem schönen, kurzweiligen Wanderweg über Felder und durch Wälder des Zürcherhinterlandes. Unterwegs machten sie Halt im Gartenbereich einer gemütlichen Besenbeiz. Nach einer ausgedehnten Rast nahmen alle die Wanderung wieder auf, marschierten der Sihl entlang und trafen eingangs Sihlbrugg wieder auf den Kleinbus. Die Heimreise verlief problemlos, wenn man von den alltäglichen Staus auf den Strassen absieht. Die Rheinfelder Männerturner waren bei idealen Wanderwetterbedingungen unterwegs und hatten während zweier Tage die Ruhe, die Natur, das Wandern und die Gemeinschaft genossen. Erwartungsfroh blicken sie bereits auf die Zweitägige im nächsten Jahr.

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