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Rheinfelden

Von Michael Derrer, Rheinfelden

In unserer Gesellschaft existiert das Phänomen, dass sich Personen in Machtpositionen bringen und diese für persönliche Zwecke gebrauchen, leider zu häufig. In den vergangenen Jahren bin ich von der Präsidentin der GLP Rheinfelden, Béa Bieber, in meinem Fortkommen behindert und in meinen Handlungsmöglichkeiten ständig stärker eingeschränkt worden, anscheinend aus Furcht, ich wäre für sie ein Konkurrent und könnte ihre persönlichen Interessen gefährden – obwohl es dafür keinen Grund gab.
Bereits vor vier Jahren wollte ich für den Stadtrat kandidieren, doch die Parteileitung portierte anstelle eine Person, die vorher nicht in der glp war. Nachdem ich vergangene Woche der GLP Rheinfelden meinen Entschluss zu einer unabhängigen Kandidatur für den Stadtrat mitgeteilt hatte, wurde mir von Bieber ein Ultimatum gestellt, innert 24 Stunden aus der Partei auszutreten, andernfalls würde ich ausgeschlossen. Ich entschied, nicht selbst auszutreten, da ich weder die GLP noch ihre Werte, sondern die meinem Demokratieverständnis widersprechende Machtballung bei der lokalen Präsidentin kritisiere.
Nach dem nun erfolgten Ausschluss nehme ich die Trennung von der GLP Rheinfelden jedoch als eine innere Befreiung wahr, denn von nun an kann ich mich auf positive Ideen konzentrieren, von deren Realisierung ich vorher durch die Einschränkungen der Parteileitung abgehalten wurde.
Ich habe viele produktive Ideen für Rheinfelden, zum Beispiel zur Stimulierung der Wirtschaft im Nachgang der Pandemie und zur Gewinnung zusätzlicher Ressourcen für die Entwicklung der Stadt.
Ich freue mich sehr darauf, im Wahlkampf mit den Einwohnern unserer Stadt über unsere gemeinsamen Interessen zu reden, ihre Probleme und Prioritäten kennenzulernen und ihre Ideen und Vorschläge zu hören.

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