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Rheinfelden

(pd) Die älteste Turnhalle Rheinfeldens steht am Rande der historischen Altstadt in einer geologischen „Störzone“. Wegen Senkungen musste die Turnhalle aus dem Jahre 1903/04 bereits 1989 saniert werden. Neu aufgetretene Risse in der Gebäudefassade weisen darauf hin, dass der Untergrund erneut in Bewegung ist. Die Stadt hat Sicherungsmassnahmen und Baugrunduntersuchungen veranlasst.

Die in den Jahren 1903/04 erbaute und kommunal geschützte Turnhalle Schützenweg zeigt diverse Risse in der Fassade und eine fortlaufende Setzung an der südwestlichen Gebäudeecke. Zur Überprüfung dieser objektiv feststellbaren äusseren Risse werden regelmässig Messungen vorgenommen. Der Stadtrat hat nun Sofortmassnahmen veranlasst, damit weiterhin eine risikolose Nutzung der Turnhalle gewährleistet ist. Zur Stabilisierung der Halle werden in Absprache mit Fachexperten zwei senkrecht zur Fassade stehende Stahlträger montiert, die den Gebäudekörper auf der Seite zum Schützenparkplatz abstützen. Gleichzeitig wurden geologische Bodenuntersuchungen veranlasst, die Aufschluss über den Baugrund geben sollen und als Basis für langfristige Sicherungsmassnahmen dienen werden.

Geologische Störzone
Bereits Anfang der 80er Jahre wurde festgestellt, dass die Turnhalle am Schützenweg mit Ausnahme der südwestlichen Gebäudeecke auf Trochitenkalk, einem Naturstein, steht. Im Rahmen einer Baugrunduntersuchung zeigte sich, dass sich das Gebäude über einer sogenannten „Störzone“ in der Rheinfelder-Verwerfung befindet. Dies hat zur Folge, dass der südwestliche Trakt der Turnhalle nicht auf standfestem Untergrund fundiert und sich über die Jahre hinweg Setzungen eingestellt hatten. Die Turnhalle wurde schliesslich im Jahre 1989 saniert.

Bildlegende: Die älteste Turnhalle Rheinfeldens am Rande der Altstadt. Foto: zVg

 

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