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Rheinfelden

(eing.) An der traditionellen Infoveranstaltung des Vereins SeniorInnen für SeniorInnen (SfS) Rheinfelden wurde das zurzeit aktuelle Thema der Sicherheit im Alter bearbeitet.

Als kompetenten Referenten konnte Marco Dössegger, Wm mbV der Kantonspolizei Aargau, verpflichtet werden. Er ist einer von drei Polizeiangestellten des Kantons, welche sich ausschliesslich der Kriminalprävention widmen.

Dass die Sicherheit im Alter die ältere Bevölkerung beschäftigt zeigt die grosse Anzahl von ca. 80 Teilnehmer, welche interessiert den Ausführungen von Marco Dössegger folgten.

Die aufschlussreiche Broschüre „Sicherheit im Alter“, mit den darin aufgeführten wertvollen Tipps, von der Fachstelle der schweizerischen Kriminalprävention, wurde allen Anwesenden ausgehändigt. Anhand dieser „Wegleitung“ wurden die vielfältigen, möglichen Gefahren wie Diebstahl, Enkeltrick, Einbruch usw. mit Einbezug der TeilnehmerInnen durchgearbeitet.

Zu Beginn des Vortrages machte der Referent auf wichtige, grundsätzliche Sachverhalte, welche oft in der Hektik der Sensationsmedien verloren gehen, aufmerksam. – Angst ist ein schlechter Ratgeber und sollte nicht unser ständiger Begleiter im Alltag sein. Die Schweiz gehört weiterhin zu den sichersten Ländern der Welt und unser Polizeisystem ist zuverlässig. Der Kanton Aargau hat ca. 700 Polizisten, zusätzlich gibt es die Regionalpolizei und im Fricktal werden die Polizeidienste zusätzlich noch durch das Grenzwachtkorps verstärkt.

Die Notruf Nummer 117, welche in der ganzen Schweiz gültig ist, sollte allen bekannt sein. Bei verdächtigen Beobachtungen, Vorkommnisse und auch dem Empfinden „da stimmt etwas nicht“ sollte ohne Hemmungen unbedingt die Nummer 117 angerufen werden. 

Dies ist nicht kostenpflichtig, auch wenn dadurch ein Fehlalarm ausgelöst wird, erklärt Marco Dössegger. Die Polizei ist über Funk vernetzt und innert kurzer Zeit ist eine Polizeipatroullie vor Ort. Im letzten Jahr wurde die Polizei mit über 118‘000 Anrufen auf diese Nummer mobilisiert.

Die verschiedenen Arten der Diebstähle, Einbrüche und auch die Gaunereien über das Internet konnte der Referent zum Teil auch mit der abgegebenen Broschüre „Sicherheit im Alter“ gut verständlich und beeindruckend den Teilnehmern vermitteln.

Der SfS konnte wiederum mit Zufriedenheit feststellen, dass das gewählte Thema dem Bedürfnisse seinen Mitgliedern und den übrigen Besuchern an diesem Nachmittag entsprochen hat.

Mit seinen Sprechstunden ist der Verein jeweils am Montag von 9-11Uhr und Donnerstag von 13.30-15.30 Uhr im Roten Haus, Habich-Dietschy-Strasse 1, Rheinfelden, Tel. 061 831 83 00 oder E-Mail , gerne bereit bei auftauchenden Fragen weiter zu helfen.

Foti: zVg

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