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Rheinfelden

(pk) Die IG Rheinfelden-5G wurde am 1. Juli gegründet, eine Interessengemeinschaft von Einwohnern aus Rheinfelden und Umgebung.


«Auch wir von der IG geniessen die Vorteile der digitalen Welt, sind aber besorgt über die schnelle und unkoordinierte Einführung der 5G-Technologie. Wir sind nicht gegen diesen Fortschritt, wollen aber wissen, wohin die Reise gehen soll, auf welche wir ahnungslos von den Mobilfunkgesellschaften geschickt werden. Es geht offensichtlich nicht um einen besseren Handy-Empfang, es geht um das vom Bundesrat definierte «New Radio»-Zeitalter, dem Internet der Dinge mit vielen für uns unbekannten Chancen und Risiken», heisst es in einer Medienmitteilung der Gruppe.
Sie verlangt Aufklärung über drei zentrale Fragenkomplexe. Sie möchte Informationen zum Stand der Planungen in Rheinfelden, zu den Risiken für Menschen, Tiere und Pflanzen und zu Alternativen mit weniger oder überhaupt keiner Strahlung.
Diesen Informations- und Meinungsbildungsprozess wolle die IG auslösen und fördern, so dass jeder Einzelne sich ein eigenes Bild über seine Zukunft und der unseres Planeten machen könne. «Dabei wollen wir uns landesweit mit den vielen sich im Aufbau befindenden Gemeinschaften vernetzen, welche der schnellen Einführung der 5G-Technologie gegenüber ebenfalls kritisch sind. Wir können das weitere Vorgehen nicht dem Bund und seinen Dienststellen überlassen, wir wollen auf politisch-demokratische Weise über unsere Zukunft mitbestimmen», so die IG.

Genug Zeit
Es bleibe genügend Zeit für diesen Prozess und bei all den offenen Fragen gebe es keinen Grund, warum die Schweiz in Europa das erste Land mit der flächendeckenden Einführung der neuen Strahlentechnologie sein solle. «Weltweit wären wir nach USA, China und Südkorea das vierte Land! Warum diese Eile?»
Die IG hat die Petition «Für ein umweltverträgliches 5G-Netz in Rheinfelden» lanciert. Zentrale Forderung: ein Planungsstopp von Mobilfunkantennen in Rheinfelden. Es brauche ein Moratorium, bis die noch offenen Fragen zur möglichen Gesundheitsgefährdung für Mensch
und Biosphäre sowie die Unklarheiten zum Messverfahren und Haftung durch entsprechende unabhängige Studien geklärt seien. www.rheinfelden-5g.ch

Foto: zVg
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