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Olsberg

Eine Waldbegehung mal anders, dank Astrid Schwyter. Foto: Gisela Rickenbach

(mh) Astrid Schwyter, die neue Försterin, begrüsste Samstag, 4. September, mehr als 40 Interessierte beim Kalfonischopf und zog diese gleich in ihren Bann. Sie würde für einmal weder über Zahlen, noch Rendite und Bewirtschaftung reden.

Der Wald sei einzigartig und biete wunderschöne Plätzchen. So entführte Astrid Schwyter Gross und Klein durchs Unterholz in die Altholzinsel einem Gebiet, das seit 50 Jahren sich selbst überlassen wird. Die Beteiligten möchten doch ruhig sein und in den Wald hören, sehen und riechen, forderte Schwyzer die Teilnehmer auf. Leise erzählte sie eine metaphysische Variante vom «Rotkäppchen», die eigentlichen Waldbewohner nicht störend. Am früher benannten Erdbeerihübel hinaufgekraxelt fand jeder ein Plätzchen unter einem Baum, auf dem weichen Boden, in einer Mulde und genoss die Waldstimmung bis zum vereinbarten Zeichen: ein Lied der Försterin weckte sanft zum Aufbruch. Wer wollte konnte seinen Namen mit natürlichen Fundstücken in «seiner» Mulde hinterlassen. Wieder ging es – für manche ungewöhnlich – quer durchs Unterholz zur Tommihütte hinauf. Nun ging es laut und angeregt zu und her und alle standen beim Zvieri an.
Kurt Bürgi, Präsident der Ortsbürgerkommission, erklärte, dass der Olsbergerwald weiterhin durch die Försterin Schwyter betreut und in eigener Regie bewirtschaftet werde. Dies verspreche eine sorgfältige Nutzung und Pflege, was allgemeine Zustimmung fand.

Bild: Eine Waldbegehung mal anders, dank Astrid Schwyter. Foto: Gisela Rickenbach
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