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Das Impulse-Basel-Team mit Regierungsrat Christoph Brutschin. Foto: zVg(pd) Das schweizweit erste Mentoring Programm für Menschen mit Behinderung, initiiert vom Verein Impulse Basel, feierte gestern Abend seinen dritten Geburtstag. An der Jubiläumsfeier wurde der herausragende Erfolg des Programms von Regierungsrat Brutschin und der Programmleiterin Nicole Bertherin präsentiert. Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) hatte den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Programms durch methodische Interviews evaluiert.

Das Mentoring Programm wurde im Jahr 2012 vom Verein Impulse Basel ins Leben gerufen. Es unterstützt Menschen mit einer Behinderung bei ihrer Karriereplanung im Hinblick auf die freie Marktwirtschaft: Darunter fallen zum Beispiel Lehrabgänger, die eine Stelle suchen, Menschen, die nach einem Unfall einen Wiedereinstieg wagen oder solche, die sich selbstständig machen wollen.

Das Mentoring auf «Augenhöhe»
Ein Fazit zum Erfolg des Programms zieht der Verantwortliche der Evaluation, Hansjörg Künzli, Professor in angewandter Psychologie, in seinem Schlussbericht: «In allen Ergebnissen zeigen sich hohe bis sehr hohe Werte, was für eine professionelle und qualitativ hochwertige Arbeit des Vereins Impulse Basel spricht.» Besonders herausragend sei die hohe Sensibilität für die einzelnen Bedürfnisse einer sehr heterogenen Zielgruppe, denn das Mentoring unterstützt Menschen mit physischen, psychischen und kognitiven Beeinträchtigungen in verschiedenen Alters- und Sozialgruppen. Hervorgehoben wird in der Evaluation auch die Vielfalt des Unterstützungsangebots: Dieses reicht von Coaching, über Gruppenworkshops, über Treffen zwischen Teilnehmenden und Arbeitgebern bis zur Beziehung zu ehrenamtlich arbeitenden Mentoren und Mentorinnen.

Die Teilnehmenden schätzen am Mentoring, dass es sie dabei unterstützt ihre Ressourcen zu erkennen und ihre Ziele zu finden. Ein Mentee resümiert im Interview: «Meine Fähigkeiten und Talente sehe ich jetzt viel stärker als früher.» Ein anderer bemerkt: «Es war für mich das erste Mal seit langem, dass ich nicht das Gefühl hatte, behindert zu sein.»

Auch in Zahlen lässt sich der Erfolg des Programms abbilden: Bei denjenigen Evaluationsteilnehmenden, die das Programm bereits beendet haben, liegt die Erfolgsquote bei 70 Prozent (neue Stelle, Anpassung bestehender Stelle, Selbständigkeit). Der Erfolg des Programms misst sich aber auch an der Zufriedenheit der Personen: Für die positiven Veränderungen im Hinblick auf ihre beruflichen Ziele gaben die Teilnehmenden dem Programm die Note 9 auf einer Skala von 1-10. Gesamthaft bewerteten sie das Programm mit einer Note von 9.3.

Regierungsrat Christoph Brutschin lobt Mentoren und Mentorinnen für ihr ehrenamtliches Engagement
Programmleiterin und Geschäftsleiterin von Impulse Basel Nicole Bertherin freut sich über die herausragenden Ergebnisse: «Für mich sind der Erfolg des Programms, die Zufriedenheit der Teilnehmenden und die grosse Nachfrage von neuen potentiellen Mentees klare Zeichen dafür, dass das Mentoring ein echtes Bedürfnis abdeckt. Menschen mit Behinderung haben in der freien Wirtschaft Ressourcen, die es zu aktivieren gilt.»

Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt Christoph Brutschin erklärte im Talk mit Moderatorin Inés Mateos: «Ich bin dankbar, dass es Impulse Basel gibt. Das Mentoring für Menschen mit Behinderung ist dem WSU bekannt: Als flankierendes Unterstützungsangebot arbeitet es unabhängig von Sozialversicherungen, dadurch kann das Mentoring unbürokratisch auf einer unmittelbaren Ebene arbeiten. Das ehrenamtliche Engagement der Mentorinnen und Mentoren ist dabei von unschätzbarem Wert. Eine Gesellschaft ohne ehrenamtliche Arbeit möchte ich mir nicht vorstellen – sie wäre ärmer.»

Informationen zum «Mentoring für Menschen mit Behinderung»
Im Jahr 2012 lancierte Impulse Basel das schweizweit erste «Mentoring für Menschen mit Behinderung». Der Verein Impulse Basel setzt sich auf verschiedenen Ebenen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt ein. Impulse Basel ist Trägerschaft des Arbeitgebernetzwerks «die CHARTA – Arbeit für Menschen mit Behinderung» und des Labels «iPunkt», welches Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderung anstellen, auszeichnet.

Das Mentoring Programm kann von dieser regionalen wie überregionalen Vernetzung mit Wirtschaftsplayern, Sozialversicherungen und Behindertenorganisationen nur profitieren. Es ist unabhängig von Sozialversicherungen und für die Teilnehmenden kostenlos.

Das Mentoring finanziert sich durch die Unterstützung von Bund, Kanton und privaten Stiftungen:
Eidg. Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen MBF Foundation
Swisslos Fonds Baselland Sophie und Karl Binding Stiftung
Swisslos Fonds Basel-Stadt Stiftung zur Förderung der Lebensqualität

Das Programm richtet sich an Menschen mit einer Behinderung (worunter körperliche, psychische, wie kognitive Behinderungen fallen), die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder über mehrjährige Erfahrungen im ersten Arbeitsmarkt verfügen.

In individuellen Coachings werden Ziele, Möglichkeiten und Ressourcen abgesteckt, sowie das Bewerbungsdossier nach aktuellen HR-Trends erstellt. Die Mentees profitieren von Gruppenworkshops zu verschiedenen Themen, wie zum Beispiel erfolgreiches Selbstmarketing, Gesprächsführung in Bewerbungssituationen oder nützliches Wissen über die eigenen Rechte als Arbeitnehmer.

Eine weitere Unterstützungsmöglichkeit des Mentorings ist die Tandem-Beziehung zu einer erfahrenen Mentorin oder einem Mentor. Als gestandene Berufsleute teilen Mentoren und Mentorinnen ihr Know-how, ihre Erfahrungen und ihr Netzwerk mit einem Mentee. Aufgrund wachsender Nachfrage sucht das Programm weitere interessierte und engagierte Mentoren und Mentorinnen.

Weitere Informationen zu Impulse Basel finden Sie unter www.impulsebasel.ch 

Weitere Informationen zum Mentoring Programm finden Sie unter www.mentoringimpulse.ch

Bild (Foto: zVg): Das Impulse-Basel-Team mit Regierungsrat Christoph Brutschin. 

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