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Stein

Professor Helmar Burkhart, Sabine Bischoff, Bürgermeister Alexander Guhl, Anita Säuberli, Sascha Roth, Brigitte Burkhart, Gemeindeammann Hans-Ueli Bühler, Michaela Ruisi, Benie Ankli und Ralf Däubler (v.l.) freuen sich auf die zweite Runde der grenzüberschreitenden Kinderuni Hochrhein. Foto: Charlotte FröseDie erste Runde der grenzüberschreitenden Kinderuni Hochrhein im Winterhalbjahr 2013/2014 war mit der maximalen Zahl von 300 Kindern voll besetzt und wurde von den Initiatoren als bestens gelungen eingestuft. Im Oktober startet das zweite Semester mit Themen aus Wissenschaft und Alltag und es wird von den jungen Studenten bereits mit Ungeduld erwartet.

CHARLOTTE FRÖSE

«Wann geht es weiter?», ist die ungeduldige Frage vieler ganz junger Studenten der Kinderuni Hochrhein. Die Antwort lautet: «Schon bald!» Helmar Burkhart, Professor für Informatik an der Universität Basel und Initiator der Kinderuni Hochrhein, freute sich am Pressetermin am Montagnachmittag darüber, dass der Anschub der Kinderuni geklappt habe. Das erste Mal sei etwas Spezielles gewesen, betonte er, und es stehe die Frage im Raum, ob sich das Interesse auch über Jahre halte, aber er sei optimistisch, dass es weiter gehe. Die Kinder und die Dozenten sind begeistert und auch die Finanzierung stimme. Schlussendlich stünden aber die Kinder im Vordergrund und die waren immer begeistert und sehr eifrig bei der Sache, so der allgmeine Tenor der Anwesenden. Anmelden können sich Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, ein spezieller Bildungsstand wird nicht vorausgesetzt, die Vorlesungen sind kostenfrei. 

Mit Begeisterung dabei
Brigitte Burkhart, aus dem Team der Ehrenamtlichen, berichtete darüber, dass vor allem die grosse Freude und Begeisterung der teilnehmenden Kinder an den Vorlesungen für die Helfer die Motivation bringe, sich ehrenamtlich in den Dienst der Kinderuni zu stellen. Mit so viel Begeisterung habe man anfangs gar nicht gerechnet, betonte sie. Stolz seien die Kinder darüber, einmal etwas ohne die Eltern zu machen, denn die haben keinen Zutritt zum Hörsaal. Besonders begehrt seien zudem immer die Plätze in der erste Reihe, um ja nichts zu verpassen, und der Studienausweis werde mit grossem Stolz getragen. 

Ralf Däubler, Umweltbeauftragter der Stadt Bad Säckingen und wie Gemeindeschreiber Sascha Roth in Stein zuständig für das Administrative rund um die Kinderuni, lobte ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. Die Kosten für das erste Semester wurden mit rund 6000 Euro angegeben. Kalkuliert waren 5000 Euro. Die Hochrheinkommission beteiligte sich über den Kleinprojektefonds «Begegnungen am Hochrhein» mit 50 Prozent der Kosten am ersten Semester der Kinderuni, wie Sabine Bischoff von der Hochrheinkommission berichtete. Auch die beiden Kommunen Stein und Bad Säckingen sind finanziell und mit dem Bereitstellen von Personal und Räumen mit im Boot. Über Sponsoren wurden die weiteren Kosten abgedeckt. Für das 2. Semester konnten bereits Sponsoren gefunden werden, damit ist die Durchführung gesichert. 

Das Ziel der Kinderuni definierte Bad Säckingens Bürgermeister Alexander Guhl dahingehend, dass die Kinder Spass am Lernen bekommen sollen und neue Wissensgebiete erschliessen können. Allerdings soll und will die Kinderuni keine Konkurrenz zur Schule darstellen. Weiter hob Guhl hervor, dass das Angebot der Kinderuni, welches es sonst nur in grös­seren Städten gibt, für die Region in der Provinz von besonderer Bedeutung sei. Guhl betonte zudem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die keine Grenzen aufzeige. Steins Gemeindeammann Hans-Ueli Bühler schilderte eindrücklich die Begeisterung der teilnehmenden Kinder. Bühler bedauerte allerdings, dass das Projekt in der Schweiz in der ersten Runde auf nicht so grosse Resonanz wie in der deutschen Nachbarschaft stiess. Beim ersten Semester meldeten sich von den insgesamt 300 Kindern lediglich 86 aus der ganzen Region Fricktal an. Für das neue Semester, das Mitte Oktober startet und wieder vier Vorlesungen bereithält, will das Team aus der Schweiz intensiver die Werbetrommel rühren. 

Die Vorlesungen waren und sind weiterhin für die teilnehmenden Kinder kostenfrei. Möglich ist dies vor allem wegen der ehrenamtlichen Mitarbeit vieler, angefangen von den Dozenten, über die Arbeit im Hintergrund bis zum Team aus etlichen Helfern, die unter anderem für Ordnung im Hörsaal sorgen und den Kindern zur Seite stehen, wenn sie mal Hilfe brauchen.

Mehr Infos auf www.kinderuni-hochrhein.eu  

Unser Bild (Foto: Charlotte Fröse): Professor Helmar Burkhart, Sabine Bischoff, Bürgermeister Alexander Guhl, Anita Säuberli, Sascha Roth, Brigitte Burkhart, Gemeindeammann Hans-Ueli Bühler, Michaela Ruisi, Benie Ankli und Ralf Däubler (v.l.) freuen sich auf die zweite Runde der grenzüberschreitenden Kinderuni Hochrhein. 

 

 

 

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